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Punkte sammeln zahlt sich aus...

Wieder einmal Pech für Jürgen Schmarl: Eine Ölspur verhinderte eine Top-Platzierung in Lauf 1, dennoch schaut es in der Gesamtwertung ganz gut aus.

Am vergangenen Wochenende fanden die Läufe acht und neun zum deutschen Alfa Romeo 147 Diesel Cup auf dem Nürburgring statt. Allerdings wurde nicht auf der Nordschleife, sondern auf dem „Sprintkurs“ gefahren.

Nach seinem Sieg auf der Nürburgring Nordschleife im Juni diesen Jahres, ging Jürgen Schmarl hochmotiviert in das Zeittraining und wurde mit der drittbesten Zeit belohnt!

Von Position drei aus hatte der Österreicher einen fulminanten Start in das samstägliche Sprintrennen über 20 Minuten zu verzeichnen. Bereits am Start konnte er alle Konkurrenten hinter sich lassen und als erster in die erste Kurve einreihen.

Die Freude über diese Führung währte aber leider nicht allzu lange: Schmarl rutschte auf einer Ölspur (von einem der vorhergegangenen Rennen) aus, musste den Notweg durch das Kiesbett nehmen.

Nach diesem Mißgeschick kam der Alfa-Pilot nur auf Position 19 aus der ersten Runde zurück. Am Ende wurde es nach einer kämpferischen Leistung noch der neunte Rang. Durch ein perfektes Set-Up konnte Gegner um Gegner überholt werden – nachdem Schmarl aber schon in Führung gelegen hatte, darf dieser neunte Platz lediglich in der „Kategorie Schadensbegrenzung“ eingestuft werden.

Am Sonntag lief es dann zum Glück besser: Keine Ölspuren, keine Feindberührungen und Jürgen Schmarl konnte sich von Platz 9 auf Platz 5 nach vorne arbeiten.

„Jetzt habe ich mich nach dem Debakel auf dem Sachsenring wieder bis auf 20 Zähler an meinen Teamkollegen Markus Lungstrass, der die Gesamtführung inne hat, herangearbeitet“, resümiert Schmarl: „Für die nächsten Rennen sind wir wieder perfekt vorbereitet und guter Dinge, dass wir noch ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden können!“

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