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Kurze 24 Stunden

Nur etwas mehr als drei Stunden dauerte das 24-Stunden-Rennen für das Team von WRT Honda Austria in Oschersleben (Deutschland).

Das steirische Trio Erwin Wilding, Karl Truchsess und Robert Ulm, das auf Startplatz drei stand, mussten das Motorrad mit Getriebeschaden zur Seite stellen.

Schon am Start gab es die ersten Schwierigkeiten. Das gesamte Starterfeld war längst den Blicken von Karl Truchsess entschwunden als das Motorrad endlich anspringen wollte. Vom letzten Platz kämpfte sich der Fernitzer bis zum ersten Fahrerwechsel an die sechste Stelle nach vor.

Beim routinemäßigen Stopp musste ein defektes Überdruckventil getauscht werden, was wertvolle Zeit in Anspruch nahm. Bereits nach wenigen Runden rollte Erwin Wilding erneut an die Box, um einen lose gewordenen Lichtschalter befestigen zu lassen.

Aber sowohl Wilding als auch Robert Ulm überholten bei ihrer Aufholjagd Gegner um Gegner und brachten das Team nach drei Stunden wieder auf den neunten Rang, nur durch Sekunden vom sechsten Platz getrennt.

Doch nach 126 Runden kam das vorzeitige Aus. Ohne Vorzeichen quittierte das Getriebe seinen Dienst. Teamchef Erwin Wilding war natürlich enttäuscht: „Es ist wie verhext. Jedes Mal, wenn wir im Training so weit vorne stehen, gibt es im Rennen Probleme. Heute schmerzt der Ausfall ganz besonders, weil wir von den Rundenzeiten locker mit den Spitzenteams mithalten konnten.“

Karl Truchsess findet trotz des Ausfalls Positives: „Obwohl wir mit einem neuen Motorrad in die Langstrecken-Weltmeisterschaft gegangen sind, haben wir uns in der Spitze etablieren können. Jetzt müssen wir unsere Trainingsergebnisse nur noch ins Ziel bringen.“

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