MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Tolles Einstands-Wochenende

Patrick Winter kann beim zweiten Rennen seiner Karriere noch zulegen und wird Neunter, das Resümee des ersten Rennwochenendes ist positiv.

Racing-Rookie Patrick Winter darf mehr als zufrieden auf das erste Rennwochenende seiner Karriere zurückblicken, das Debüt am Samstag beendete der Oberösterreicher auf Platz zehn, beim heutigen zweiten Rennen wurde der 19-Jährige sogar Neunter.

Das Ergebnis des gestrigen Rennens war gleichzeitig die Startaufstellung für heute, Patrick Winter nahm das Rennen von der zehnten Position aus in Angriff. Bedenkt man, dass der Youngster in Oschersleben sein Motorsport-Debüt gab und nicht weniger als 36 Kontrahenten am Start standen, ein beachtliches Ergebnis.

Dementsprechend happy zeigt sich auch Patrick Winter: „Heute hab ich den Start nicht verschlafen, es ist alles nach Plan gelaufen. Ich habe dieses Mal keine Position verloren, sondern Platz zehn gehalten.“ Dann kam es nach einem Unfall im Mittelfeld allerdings zu einer fünf Runden dauernden Safety-Car-Phase, Positionswechsel waren während dieser Zeit natürlich ausgeschlossen.

Als das Rennen dann wieder freigegeben wurde, fuhr Winter taktisch klug: „Ich hab mir zunächst einmal angesehen, was die Jungs vor mir machen. Es gab einige harte Fights, aus denen ich mich raushalten wollte, ich habe gehofft, von Fehlern der Piloten vor mir zu profitieren.“

Dieses Rezept sollte schlussendlich indirekt noch aufgehen, einer der Piloten vor Winter bekam von der Rennleitung eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt und der Ford-Racing-Rookie 2004 konnte das zweite Rennen seiner Karriere auf dem sehr guten neunten Platz beenden.

„Ich bin wirklich zufrieden mit meinem ersten Rennwochenende. Mein Ziel war es, unter die ersten 20 zu kommen, dass nun sogar zwei Top-Ten-Plätze herausgeschaut haben, ist natürlich umso besser“, so der Ford Fiesta Pilot. Der Sieg am Sonntag ging an Harald Hennes.

Selbstvertrauen hat Patrick Winter nun getankt, beim nächsten Rennwochenende kann er das gut brauchen. Der Ford Fiesta ST Cup fährt im Rahmen des traditionellen 24-Stunden-Rennens von 05. bis 07. Mai 2005 auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings. Nach je einem Zeittraining am Donnerstag und Freitag geht am Samstag zwischen 09:00 und 10:00 Uhr dann das Rennen über die Bühne.

Die Erwartungen dürfen nach dem tollen Einstand allerdings nicht zu hoch geschraubt werden, denn im Gegensatz zu den nun kommenden Strecken kannte Patrick Winter den Motopark Oschersleben bereits vom Testen, die nun folgenden Kurse sind ein Sprung ins kalte Wasser.

Ergebnis Rennen 2:

1 Harald Hennes Autohaus Müller 25:20.110
2 Ralf Martin Richter Motorsport 00:00.219
3 Harald Proczyk Autohaus Rudolf Vizethum KG 00:00.727
4 Sebastian Grunert Ford Fiesta ST 00:00.993
5 Carsten Seifert Autohaus Müller 00:01.245
6 Thomas Kappeler Konrad Zwerger GmbH & Co. KG 00:06.111
7 Thomas Gerling Autohaus Harald Büsching 00:06.116
8 Moritz Bahlsen Richter Motorsport 00:06.299
9 Patrick Winter Autohaus Rudolf Vizethum 00:06.752

News aus anderen Motorline-Channels:

Ford Fiesta ST Cup: Oschersleben

Weitere Artikel:

Porsche-Bekenntnis & McLaren-Gerüchte

Was macht Thomas Preining 2027?

Der Porsche-Werksvertrag von Thomas Preining läuft mit Saisonende aus: Wie er und sein bisheriger Arbeitgeber die Zukunft sehen und was es mit McLaren auf sich hat

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt