MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Meisterschaftsführung souverän verteidigt

Mit dem 11. Rennen wurde am Samstag die zweite Hälfte der Formel BMW ADAC Meisterschaft gestartet, Hülkenberg siegte vor Buemi.

Red Bull Junior Sébastien Buemi (SUI) wollte seinen Rückstand auf den führenden Deutschen Nicolas Hülkenberg weiter verkürzen. Die Voraussetzung war nicht ideal, stand doch Hülkenberg auf der Poleposition und Buemi auf Platz 3. Seine beiden Teamkollegen Martin Ragginger (AUT) und Stefano Coletti (MON) starteten nach enttäuschenden Qualifyings von den Plätzen 13 und 22.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von 34 Grad wurde das Rennen gestartet, wobei Buemi gleich eine Position gutmachen konnte und unmittelbar hinter seinem großen Gegner in der Meisterschaft lag. Ragginger fuhr auf Platz 12, während Coletti schon bald auf Platz 17 zu finden war. Von Beginn an gab es sehr viele Ausritte und Dreher, wobei sehr viel Sand auf die Strecke kam.

Hülkenberg gegen Buemi, so lautet nicht nur das Duell in der Meisterschaft, sondern auch im Rennen. Die beiden setzen sich deutlich von den Verfolgern ab, wobei Buemi immer wieder versucht, an Hülkenberg vorbeizukommen - zunächst ohne Erfolg. Ragginger blieb auf Platz 12 und Coletti fiel zwischenzeitlich auf Platz 21 zurück.

Buemi machte weiterhin Druck auf Hülkenberg, kam aber mehrfach neben die Strecke und verlor dabei immer wieder an Boden. Hülkenberg gewann nach 14 Runden mit einer Sekunde Vorsprung auf Buemi und Urbano (POR) und baute in der Meisterschaft die Führung wieder aus. Ragginger holte sich mit Platz 10 noch einen Punkt, während Coletti drei Runden vor Ende des Rennens nach einem Dreher im Kiesbett stecken blieb.

Buemi: „Ich habe es mehrmals versucht, aber in Oschersleben ist es sehr gefährlich zu überholen, wenn der Vordermann keinen Fehler macht. Jetzt muss ich eben morgen gewinnen!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel BMW ADAC: Oschersleben

Weitere Artikel:

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen