MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neue Impulse

Die Touring-Car-Challenge-Austria wird 2006 von einem Konsortium unter der Führung von Gerald Beirer geleitet, der Fortbestand ist gesichert.

Die Touring Car Challenge Austria – kurz TCCA – konnte schon in ihrer Premieren-Saison mit vielen positiven Überraschungen aufwarten: Spannende Rennen, konstante Teilnehmerzahlen, bestens aufgelegte, äußerst prominente Gastfahrer. Und im Jahr 2006 soll es weiter aufwärts gehen!

Verantwortlich dafür war bislang Herbert Karrer. Der Ex-ÖTC-Champion organisierte die TCCA „neu“ auf eigene Faust und übernahm die Leitung der zurzeit einzigen modernen österreichischen Tourenwagen-Rennserie. Nach nur einem Jahr muss der sympathische Niederösterreicher allerdings aus familiären Gründen kürzer treten, schweren Herzens gibt er die Organisationsaufgaben weiter:

„Es tut mir wirklich leid, denn auch, wenn es nicht immer einfach war: Ich habe die TCCA unheimlich gerne organisiert. Aber jetzt muss ich einfach für meine Familie da sein. Vielleicht hab’ ich ja schon 2007 wieder mehr Zeit für den Rennsport!“

Um den Fortbestand der Serie braucht man sich dennoch keine Sorgen zu machen: Ein Konsortium aus Teamchefs hat sich formiert, man wird die TCCA sozusagen gemeinschaftlich weiterführen.

Darunter finden sich so prominente Namen wie Roman Hoffmann vom Hoffmann Racing Team, Stefan Krinninger von Aquila Racing oder Dr. Helmut Czekal vom VW Racingteam Austria sowie sieben weitere Teilhaber, die erkannt haben, dass die TCCA für die Zukunft des österreichischen Tourenwagen-Rennsports eine wirkliche Perspektive bietet.

An der Spitze dieses Zusammenschlusses steht ebenfalls kein Unbekannter: Gerald Beirer (Foto), mit dem Products4more Racing Team als Teamchef und Fahrer in Personalunion bereits seit einiger Zeit in der Szene aktiv, wird mit seiner PR- und Event-Agentur künftig die Geschicke der TCCA lenken.

Als prominenter Berater für alle Technik- bzw. Reglements-Fragen konnte Ing. Andreas Gabat gewonnen werden, der seit Jahrzehnten mit dem österreichischen Motorsport verbunden ist.

Gerald Beirer zur Übernahme der TCCA: „Zu aller erst tut es mir für Herbert sehr leid. Er hat viel seiner Zeit und noch mehr persönliche Energie in dieses Projekt investiert – und jetzt, wo es erste Früchte trägt, kann er nicht mehr weitermachen."

"Schon alleine diese Tatsache ist für mich und für alle involvierten Personen Ansporn genug, mit größten Anstrengungen im Hinblick auf 2006 weiterzumachen und unser Bestes zu versuchen. Der Markt für eine Tourenwagen-Rennserie ist da, das haben wir bereits 2005 gesehen. Und im abgelaufenen Jahr konnten wir mit geringen Mitteln sehr ansehnliche Rennen bieten."

"Es wird wichtige Änderungen geben, wir werden viel mehr für Sponsoren und Fans machen, wir werden bei den Veranstaltungen und im Umfeld an einem professionelleren Auftritt arbeiten. Ich möchte dabei betonen, wie wichtig der Zusammenschluss der Teams ist: So ein Schritt ist einmalig und für alle Beteiligten kein leichter, zumal der eine oder andere natürlich Interessenskonflikte befürchtet."

"Aber hier müssen wir im Sinne des österreichischen Rundstreckensports über unseren Schatten springen! Wir müssen den eingeschlagenen Weg konsequent weiter beschreiten und dem Publikum sowie den Sponsoren interessante Rennen liefern!“

Einige Eckdaten sind bereits bekannt: Es soll wieder 12 Rennen an sechs Rennwochenenden geben, davon wird die Hälfte inklusive der Final-Läufe in Österreich (1x Melk, 2x Salzburgring) stattfinden, die andere Hälfte geht im nahen Ausland (1x Brünn, 1x Pannoniaring, 1x Hungaroring) über die Bühne.

Das Reglement erlaubt ab der kommenden Saison auch Turbo-Benzinfahrzeuge, Autos mit Wankelmotor oder Alternativtreibstoffe (z.B. Gas), dadurch ist bereits jetzt ein Trend zu neuen Marken und Teilnehmern erkennbar – die bewährten Autos sollen durch das überarbeitete Reglement aber selbstverständlich konkurrenzfähig bleiben!

Zusätzlich gibt es aller Voraussicht nach wieder eine TCCA light, in der leistungsschwächere Fahrzeuge um Punkte fighten. Die TCCA-Familie soll sich im nächsten Jahr rund um einen Event-Truck zusammenfinden, vielfältige Aktivitäten für die Fans sind in Planung! Der erste Nennschluss (verbilligtes Nenngeld!) ist der 31.01.2006, als endgültiger Nennschluss gilt der 31.03.2006!

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu