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Bernd Schneider gewinnt Auftaktrennen

Bernd Schneider feiert beim spannenden Saisonauftakt seinen 40. DTM-Sieg, dahinter die beiden Audi-Piloten Kristensen und Frentzen. Lauda auf Platz 11.

Sternstunde zum DTM-Saisonauftakt am Hockenheimring Baden-Württemberg: Bernd Schneider in der Vodafone AMG-Mercedes C-Klasse siegte in einem abwechslungsreichen Rennen souverän und feierte den 40. DTM-Sieg seiner Karriere.

„Immer wenn ich das Auftaktrennen hier gewonnen habe, konnte ich auch den Titel holen. So kann es weiter gehen”, freute sich Schneider über seinen insgesamt 13. DTM-Erfolg auf dem Hockenheimring.

Der dänische Audi-Pilot Tom Kristensen fuhr mit einem Rückstand von 4,286 Sekunden als Zweiter über die Ziellinie. Heinz-Harald Frentzen schaffte in seinem ersten Rennen für Audi als Dritter den Sprung auf das Siegerpodest.

Unglücklich lief es für den Pole-Mann Jamie Green. Nach einem Dreher in der Aufwärmrunde verlor der Brite auch das Startduell und schied bereits in der zweiten Runde mit Elektronikproblemen aus.

Der vierfache DTM-Champion Bernd Schneider nutzte seine Chance am Start, fuhr auf Platz eins vor und sicherte sich einen ungefährdeten Triumph. Schneiders Erfolg ist für Mercedes-Benz der 129. Sieg in der DTM. Spannende Duelle lieferten sich über 37 Runden die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Heinz-Harald Frentzen und Mika Häkkinen. Der Vorsprung des „Neu-Audianers” vor dem Finnen betrug nach 169,238 Kilometern nur 0,788 Sekunden.

Alexandros Margaritis fuhr in der Easy Rent Mercedes C-Klasse aus dem Vorjahr auf Platz fünf. Jean Alesi, der Auftaktsieger der vergangenen Saison wurde hinter seinem Markenkollegen Sechster.

Die beiden Audi-Piloten Martin Tomczyk und Timo Scheider folgten auf den Plätzen. Die Britin Susie Stoddart (AutoScout24 AMG Mercedes) freute sich bei ihrer DTM-Premiere hinter Bruno Spengler über einen zehnten Platz.

Vanina Ickx im Originalteile Zubehör Audi A4 beendete das Rennen auf Rang 15. Der DTM-Champion von 2004, Mattias Ekström, musste in der 26. Runde als Vierter seinen Red Bull Audi A4 mit einem Schaden an der Radaufhängung abstellen.

In der Gesamtwertung führt Bernd Schneider mit zehn Punkten vor Tom Kristensen (8) und Heinz-Harald Frentzen (6). Das zweite DTM-Rennen des Jahres findet am 30. April auf dem EuroSpeedway Lausitz statt.

Bernd Schneider (Sieger, Vodafone AMG-Mercedes): „Ich habe den Nachmittag sehr genossen. Ich hoffe, dass ich davon noch ein paar in dieser Saison erleben werde. Wenn 15 Autos siegfähig sind, weiß man, dass ein hartes Rennen auf einen zukommt. Ich hatte einen guten Start und konnte so meine Strategie optimal umsetzen. Der Sieg ist ein gutes Omen, so kann es weiter gehen.”

Tom Kristensen (2. Platz, Audi Sport Team Abt): „Danke an die Jungs aus dem Allgäu. Die Boxenstopps waren super, die Strategie hat gestimmt. Zwölf Runden vor Schluss bin ich in der Nordkurve sehr hart über die Kerbs gefahren, dadurch hat sich mein Lenkrad verbogen. Von da an konzentrierte ich mich nur noch darauf, Platz zwei zu halten. Bernds Sieg ist verdient, ohne mein Problem hätte ich ihn aber noch ein bisschen ärgern können.”

Heinz-Harald Frentzen (3. Platz, Audi Sport Team Abt): „Das ist ein schöner Einstand für mich bei Audi. Am Start machte ich direkt vier Plätze gut, bekam dann aber Probleme mit meinen Reifen, so dass ich früh zum Boxenstopp musste. Damit war die ursprüngliche Strategie kaputt. Das Duell mit Mika hat Spaß gemacht, und es hat gerade so gereicht, dass ich ihn hinter mir halten konnte.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Es war ein toller Auftakt mit einem spannenden und guten Rennen. Gewonnen hat letztendlich jemand, der es verdient hat. Bernd Schneider ist einfach der König von Hockenheim. Die Autos waren ausgeglichen und die Leistung der 2005er Fahrzeuge ist bemerkenswert. Bis auf kleine Pannen bei Jamie Green, der elektronikbedingt ausgefallen ist und dem Reifenschaden bei Bruno Spengler lief der Rest perfekt. Platz zehn für Susie Stoddart bei ihrem DTM-Debüt ist toll.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Man kann zufrieden sein, wenn zwei Autos von den Startplätzen acht und neun auf das Podium fahren. Das ist ein gutes Ergebnis. Mit der Teamleistung bin ich ebenfalls zufrieden. Wir haben zwei Vorjahresfahrzeuge in den Punkten. Insgesamt war es ein gutes und spannendes Rennen. Bis zum Schluss sahen wir Zweikämpfe, die Positionen waren lange offen.”

Ergebnis

 1.  Bernd Schneider    Mercedes     59:51.850
 2.  Tom Kristensen     Audi         + 4.286
 3.  H.H. Frentzen      Audi         + 6.279
 4.  Mika Häkkinen      Mercedes     + 7.067
 5.  A. Margaritis      Mercedes     + 11.276
 6.  Jean Alesi         Mercedes     + 17.399
 7.  Martin Tomczyk     Audi         + 19.397
 8.  Timo Scheider      Audi         + 23.482
 9.  Bruno Spengler     Mercedes     + 40.626
10.  Susie Stoddart     Mercedes     + 44.918
11.  Mathias Lauda      Mercedes     + 53.284

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