MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Starker Auftritt in rot-weiß-rot

Das österr. RaceAlliance-Team setzt neben dem Aston Martin für Wendlinger & Peter ein zweites Auto ein, am Steuer Lechner & Diefenbacher.

Seit Montag-Abend ist das Österreichische Team RaceAlliance komplett: Neben dem Duo Karl Wendlinger/Philipp Peter werden Robert Lechner und Frank Diefenbacher den zweiten Aston Martin DBR9 in der FIA-GT 2006 pilotieren!

Das neue Duo wird im Rahmen der Tests heute und morgen in Dijon offiziell präsentiert. „Wir haben mit diesen beiden Fahrern eine gute Alternative geschaffen“, ist Team Manager Andreas Hainke überzeugt, „beide haben in der Vergangenheit ihr Können unter Beweis gestellt. Ich erhoffe mir von Robert und Frank, dass sie unsere Top-Paarung unter Druck setzen können.“

Beide Piloten sind in der Szene wohl bekannt:
Robert Lechner, 28 Jahre, gebürtiger Salzburger mit Wohnsitz Freilassing, einst erfolgreich in der Formel Ford (2facher Meister), Formel Renault (Meister 1997) und Formel 3 (Vizemeister 1998) sowie Gesamtsieger der 24h am Nürburgring (2002);

Frank Diefenbacher, 24 Jahre, wohnhaft in Pforzheim, Formel Ford Vizemeister (1998), Mercedes-Junior (2000 + 2001) und zwei Jahre Seat-Werkspilot in der ETCC (2003 + 2004).

„Ich freue mich wahnsinnig, dass es doch noch geklappt hat, und ich ein Teil dieses Teams sein kann. Es ist schon großartig, was RaceAlliance in dieser kurzen Zeit alles auf die Beine gestellt hat“, so Lechner, „jetzt habe ich ein echt professionelles Umfeld – für mich ist es fast wie ein Neustart.“

Ebenfalls eine Art Neustart ist es für Diefenbacher: Der Deutsche ist nach seinem schweren Unfall im letzten Jahr in Magny Cours (Lendenwirbelbruch) wieder voll fit, bewies dies zu Jahresbeginn in Dubai, wo er bei den 24-Stunden in der Dieselklasse siegreich blieb.

„Ja, das Engagement bei RaceAlliance soll ein erfolgreiches Comeback werden. Ich kann in diesem Team speziell von Karl Wendlinger und Philipp Peter sehr viel lernen, werde mir auch die nötigen Tipps von ihnen holen“, sagt Frank, der sich mit seinem neuen Teamkollegen sehr gut versteht: „Die Lechners kenne ich noch aus meiner Formel Ford-Zeit. Damals wurde Roberts Bruder Walter Meister und ich Zweiter.“

Einheitliche Meinung der Beiden: „Wir werden versuchen, uns Schritt für Schritt an die neue Aufgabe heran zu tasten – und natürlich auch stetig zu steigern. Damit wir beim Saisonstart Anfang Mai in Silverstone bestens sortiert sind.“

News aus anderen Motorline-Channels:

FIA-GT: News

Weitere Artikel:

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Ein Thriller mit einem märchenhaften Ende: Kimi Antonelli demütigt George Russell und gewinnt den Grand Prix von Italien - Charles Leclerc übersteht Crash unverletzt

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe