MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Michael Schumacher mit Bombenbestzeit

Michael Schumacher fuhr bei seinem ersten Einsatz mehr als eine Sekunde schneller als sein Ferrari-Kollege Luca Badoer. Alex Wurz im Williams-Toyota auf Rang 7.

In Abwesenheit des Renault-Teams ging heute bei sonnigen Bedingungen der zweite Testtag dieser Woche im südspanischen Jerez de la Frontera über die Bühne. Genau wie gestern präsentierte sich dabei Ferrari in Topform: Michael Schumacher fuhr Bestzeit vor Luca Badoer - fast anderthalb Sekunden vor dem schnellsten Verfolger.

Schumacher nahm heute den letzten Test seiner aktiven Grand-Prix-Karriere in Angriff, machte einen motivierten Eindruck und spulte 117 Runden ab, in denen er sich unter anderem mit den Bridgestone-Reifen für das Saisonfinale in Brasilien beschäftigte. Unterm Strich stand für ihn eine Zeit von 1:16.238 Minuten zu Buche, was einen neuen 2006er-Rekord für die 4,428 Kilometer lange Strecke bedeutet. Badoer (+ 1,073/92 Runden) landete trotz eines Ausritts, nach dem sein 248 F1 per LKW zurück an die Box gebracht werden musste, auf dem zweiten Platz.

Erster Ferrari-Verfolger war BMW Sauber F1 Team Pilot Robert Kubica, der in der schnellsten seiner 120 Runden - der Pole war damit trotz eines technischen Defekts gegen Mittag fleißiger als alle anderen anwesenden Piloten - um 1,337 Sekunden hinter Schumacher zurückblieb. Bei McLaren-Mercedes wurde indes die Evaluierungsphase von Pedro de la Rosa (4./+ 1,550/80 Runden) und Lewis Hamilton (5./62 Runden) fortgesetzt, wobei der spanische Routinier gegen den britischen Youngster um drei Hundertstelsekunden den besseren Eindruck hinterließ...

Abgerundet wurde das Tagesklassement von vier Toyota-motorisierten Autos: Ricardo Zonta (Toyota/+ 1,750/111 Runden) konnte noch am ehesten mit der Spitze mithalten, wohingegen Alexander Wurz (Williams-Toyota/+ 2,834/90 Runden), Olivier Panis (Toyota/+ 3,104/95 Runden) und Narain Karthikeyan (Williams-Toyota/+ 4,236/87 Runden) schon recht großen Rückstand hatten. Zur Erinnerung: Williams testete diese Woche ausschließlich mit den Toyota-V8-Motoren für 2007.

Testzeiten

1.  Schumacher   Ferrari        1:16.238  117
2.  Badoer       Ferrari        1:17.311   92
3.  Kubica       BMW            1:17.575  120
4.  de la Rosa   McLaren-Merc.  1:17.788   80
5.  Hamilton     McLaren-Merc.  1:17.818   62
6.  Zonta        Toyota         1:17.988  111
7.  Wurz         Williams-Toy.  1:19.072   90
8.  Panis        Toyota         1:19.342   95
9.  Karthikeyan  Williams-Toy.  1:20.474   87

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel-1-Testfahrten

Weitere Artikel:

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm