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Tolles Wochenende für Patrick Winter mit Plätzen 3 & 4

Auf dem Eurospeedway stellte Patrick Winter sein Potenzial unter Beweis, der oberösterreichische Youngster holte die Plätze drei und vier.

Den verpatzten Saisonauftakt hat Patrick Winter hinter sich gelassen, beim zweiten Rennwochenende lief alles nach Plan. Im Qualifying fuhr der Oberösterreicher den achten Startplatz heraus, eine gute Ausgangs-Position für das Rennen am Samstag.

Der Ford-Pilot erwischte zwar nur einen mittelmäßigen Start und verlor eine Position, im Laufe der ersten Runde holte er sich Position acht aber wieder zurück: „Die Kollegen vor mir fuhren sehr harte Manöver, aus denen ich mich tunlichst raushalten wollte. Es hat dann auch prompt gekracht, zudem konnte ich durch ein Überholmanöver eine weitere Positionen gut machen.“

Der Schlierbacher war somit bereits Fünfter als der Leader und Polesetter Sebastian Grunert ins Kiesbett abbog. „Ich war dann hinter meinem Landsmann und Teamkollegen Harald Proczyk auf Position vier. Von hinten kam Grunert mit Riesenschritten näher, ich habe es aber geschafft, ihn bis ins Ziel hinter mir zu halten“, so ein sichtlich zufriedener Patrick Winter. Da die ersten sechs Piloten vom Samstag am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge starten, nahm Patrick das Rennen von Position drei aus in Angriff.

Bereits am Vorstart musste der auf Startplatz zwei stehende Matthias Luger aufgeben, Grund war eine gebrochene Antriebswelle. Patrick Winter kam dann sehr gut vom Start weg und behauptete Position zwei, wenig später ließ er seinen Teamkollegen Harald Proczyk ziehen:

„Harry liegt in der Meisterschaft ganz vorne, ich wollte ihm das Überholen dabei nicht unnötig schwer machen. Mein Ziel war es einen Platz auf dem Podium herauszufahren. Ich musste mich zeitweise gegen die von hinten heranstürmende Meute zur Wehr setzen, letztlich hat es aber mit dem Platz auf dem Stockerl geklappt, ich bin überglücklich!“

Bereits 2005 landete Winter einmal unter den Top-Drei, das allerdings erst nachträglich, da ein Konkurrent disqualifiziert wurde. Damals musste der 20-Jährige auf die Sektdusche verzichten, auf dem Eurospeedway kostete er die Siegerzeremonie voll aus: „Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man unter fast 40 Startern in die Top-Drei fährt. Ich hoffe natürlich, dass mir das heuer noch ein paar Mal gelingt!“

Die nächste Chance dazu hat Patrick Winter am 27./28. Mai 2006 auf dem Sprintkurs des Nürburgrings.

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