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Wie gewonnen so zerronnen...

Pech für Patrick Winter, bereits auf Rang sechs nach vorne gearbeitet, verliert er mit einem Öldruck-Problem vier Positionen und wird Zehnter.

Foto: motioncompany.de

Auf der Nürburgring-Nordschleife geht jedes Jahr der Saisonhöhepunkt des Ford Fiesta ST Cups über die Bühne, der über 25 Kilometer lange Kurs ist weltweit einzigartig und verlangt den Piloten alles ab. Patrick Winter kam bei regnerischen Bedingungen im Vorjahr sehr gut mit der Strecke zurecht, dementsprechend hoch waren die Erwartungen.

Im ersten von zwei Zeittrainings kam dann allerdings die Ernüchterung, gleich nach der ersten Runde rollte der Oberösterreicher mit Motorschaden in der Box aus. Alle Hoffnung lag somit am zweiten Zeittraining: „Gott sei dank ist es trocken geblieben, denn bei nasser Piste wäre ich von sehr weit hinten gestartet. So hat es immerhin zu Startplatz zehn gereicht, das ist einigermaßen ok.“

Das Rennen wurde dann im Rahmenprogramm des traditionellen 24 Stunden Rennens am Samstag Vormittag ausgetragen, der Schlierbacher war gut unterwegs: „Ich habe einige Kontrahenten überholt und bin bis auf Position sechs nach vorne gefahren, dann habe ich leider Probleme mit dem Öldruck bekommen.“ Um keinen Ausfall zu riskieren, ging Patrick Winter vom Gas und fiel unfreiwillig zurück:

„Es ist natürlich bitter, wenn man zuerst unter großer Anstrengung Position um Position gut macht und dann die eben überholten Fahrzeuge wieder ziehen lassen muss, aber was solls. Am Ende wurde es Platz zehn, wenngleich ein sechster Platz natürlich feiner gewesen wäre…“

Der Sieg im Feld von deutlich über 30 Autos ging schließlich an den Deutschen Carsten Seifert, der dadurch auch die Gesamtführung von Harald Proczyk übernimmt, der Österreicher sah in der Grünen Hölle keine Zielflagge. Jetzt hat Patrick Winter einen Monat Pause, am 15./16.07. warten zwei weitere Rennen im holländischen Assen auf den Ford Fiesta ST Piloten.

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