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Siedler vor dem Sprung in die USA?

Bei seinen Planungen für 2006 zieht Norbert Siedler auch einen Wechsel in die höchste US-amerikanische Nachwuchs-Rennserie in Erwägung.

Foto: Dan Streck/LAT

Der Gesamtsieger der so genannten „Champ Car Atlantic Series“ wird heuer erstmals einen Scheck in Höhe von 2 Millionen US Dollar sowie ein Cockpit in der Champ Car World Series erhalten.

Bereits am letzten Donnerstag feierte der 23jährige in Phoenix ein eindrucksvolles Testdebüt mit Tagesbestzeit in der Formel Atlantic. „Es war ein tolles Erlebnis, für das ich John Brooks und seinem Team (Brooks Associates Racing) sehr dankbar bin“, so Norbert nach seiner Rückkehr aus Arizona. „Schon das alte Auto ist extrem gut in schnellen Kurven, und das neue mit dem stärkeren Mazda-Cosworth-Motor soll dann noch einmal um einiges besser sein. Noch wichtiger ist für mich aber, dass man sich über diese Serie aus eigener Kraft für die erste Liga qualifizieren kann und dass man dort jedes Rennwochenende unter Beobachtung steht.“

Rennstallbesitzer John Brooks war von Siedlers Auftritt jedenfalls derart begeistert, dass er ihn gleich in Arizona behalten wollte, um die Vorbereitungen auf den Saisonstart in Long Beach gemeinsam fortzusetzen.

Fakten zur Champ Car Atlantic Series:
Chassis: Swift 016.a
Motor: Mazda-Cosworth
Reifen: Yokohama
Events: 12 Rennen im Rahmen der Champ Car World Series
Saisonstart: 9. April in Long Beach
Preisgeld: Siegesprämien plus 2 Millionen US$ für den Titelgewinn
US-TV: Sämtliche Rennen Zeit versetzt auf „Speed“ sowie über Livestream auf www.champcaratlantic.com
Starterfeld: Mindestens 26 Fahrer, darunter die Söhne von Al Unser Jr. und Bobby Rahal. Die Champ Car Atlantic Series startet 2006 in ihre 33. Saison und brachte bereits klangvolle Namen wie Paul Tracy, Jimmy Vasser, Bobby Rahal, Danny Sullivan, Michael Andretti und Jacques Villeneuve hevor.

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