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OÖ-Slalom-Cup

Bergslalom Steinbach: Vorschau

Seit Wochen laufen die Vorbereitungen für den Saisonhöhepunkt des 20. Oberösterreichischen Automobilslalom-Cups: den Bergslalom auf dem Kraberg.

Der ARBÖ RT Steyrtal, vormals bekannt unter dem Namen Steyr-Fiat Team, veranstaltet am Samstag, dem 15. Juli seinen Bergslalom auf dem Kraberg. Treibende Kraft hinter dem Projekt und Hans Dampf in allen Gassen ist Rallyepilot und Slalomtreter Harry Dorfbauer. Nach dem ersten Rennen 2003 wurde die Straße mehrmals umgebaut und mit einer neuen Asphaltdecke versehen, deshalb ist dies erst die zweite Veranstaltung dieser Art in Steinbach.

Die Dominatoren hießen damals Hermann Nachbauer (NH-Motorsport) im 2,4l-Superkäfer bei den Tourenwagen und Andreas Stollnberger (ARBÖ RT-Steyrtal) im Formel Ford bei den Formelfahrzeugen. Stollnberger ist mit 42,15 Sekunden auch Streckenrekordhalter auf diesem selektiven und für die Zuschauer gut einsehbaren Kurs.

Beide werden auch heuer im hochkarätigen Teilnehmerfeld vertreten sein, Stollnberger als Führender in der Bergmeisterschaft für Formelwagen bis 2 Liter ist in seinem aktuellen Formel Renault unterwegs. Florian Mauhart (MC Laarkirchen), sein Dauerkonkurrent am Berg, muss nach seinem Crash beim Bergrennen in St. Anton leider auf den Start verzichten. Ansonsten darf man aber auf spannende Duelle in den einzelnen Klassen gespannt sein, zumal sich einige bekannte Namen aus der Berg- und Bergrallye-Szene, unter anderem die Mannen des AMSC Ennstal, angesagt haben.

Der Junior-Cup und die Leihwagenklasse pausieren bei dieser Veranstaltung aus organisatorischen Gründen, dafür wird vom Veranstalter zusätzlich in der Division 2 die Klasse bis 1600ccm separat ausgeschrieben. Die Punktevergabe in der Cup-Wertung dieser Klasse erfolgt dann gemeinsam mit der Klasse bis 2000ccm.

Der große Knüller ist leider noch nicht fix, aber die Chancen stehen nicht schlecht. Der Veranstalter verhandelt derzeit noch mit dem siebenfachen Rallyestaatsmeister Raphael Sperrer über eine Showeinlage. Sperrer soll angeheuert werden, mit seinem ehemaligen Staatsmeister-Auto, einem Renault Maxi Megane, zwischen den Rennläufen die Gewinner eines Preisausschreibens als Renntaxi zu chauffieren.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Mühen der Veranstalter belohnt werden, und die Verhältnisse spannende Rennen und reges Zuschauerinteresse zulassen.

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