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Neues aus der „Königsklasse“

Irrsinn: Einweg-Radschrauben um 1,2 Millionen Dollar

FIA-Präsident Max Mosley kämpft für eine kostengünstigere Formel 1 und sieht noch viel Arbeit auf sich zukommen, denn trotz einiger Reglementänderungen haben nur zwei der Hersteller ihr Budget in den letzten Jahren reduzieren können - und das trotz der eingefrorenen Motorenentwicklung.

Stattdessen wird in kleinen Bereichen viel Geld ausgegeben, was sich zu gigantischen Zahlen aufsummiert: "Sie geben Millionen aus und erhalten dafür im besten Fall drei oder vier zusätzliche PS", so FIA-Präsident Max Mosley im Interview mit formula1.com.

Der Brite fährt fort: "Ein weiteres Beispiel: Eines der Teams nutzt Einweg-Radschrauben, die 1.200 US-Dollar (rund 890 Euro) das Stück kosten. Bei einem Verbrauch von 1.000 Stück pro Jahr führt dies zu Kosten von 1,2 Millionen Dollar (rund 890.000 Euro) – nur für die Radschrauben! Die FIA muss diese irrsinnige Interpretation der Fokussierung auf die Leistung korrigieren."

Theissen über Einheitsreifen in der Formel 1 glücklich

Im vergangenen Jahr stand der Kampf der beiden Reifenhersteller Michelin und Bridgestone noch im Mittelpunkt, in diesem Jahr spielen die Reifen nur eine Nebenrolle, denn alle Autos setzen auf den gleichen Reifen. BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen beurteilt die Einführung der Einheitsreifen nach fünf gefahrenen Rennen auf der Internetseite des Teams positiv.

"Im Grunde begrüße ich die Einführung der Einheitsreifen", so der Deutsche. "Sie hat dazu geführt, dass der Einfluss des Reifens auf die Performance des Gesamtpakets auf ein Normalmaß reduziert wurde. In den vergangenen Jahren war der Einfluss der Reifen dominant. Wir sehen, dass der Abstand zwischen dem Ersten und dem Letzten in der Startaufstellung deutlich geschrumpft ist. Das ist im Sinne des Sports."

Sutil-Management dementiert Toyota-Anfrage

Die deutsche Bild-Zeitung berichtete am Donnerstag, Adrian Sutil könnte schon in Magny-Cours den Toyota von Ralf Schumacher übernehmen. Dies verneinte nun Manfred Zimmermann, Manager des Spyker-Piloten. "Zurzeit planen wir mit Spyker", wird er von der dpa zitiert.

Gleichzeitig wollte er einen vorzeitigen Wechsel auch nicht kategorisch ausschließen, eine konkrete Anfrage aus Köln dürfte aber nicht vorliegen.

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