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Schwimmunterricht

Der Samstag am vorletzten Weekend des deutschen Ford Fiesta ST Cup sollte eine enorme Herausforderung für Mensch und Material darstellen.

Bilder: motioncompany.eu

Es regnete den ganzen Tag in Strömen und die Motorsport Arena Oschersleben wurde zum Schwimmbad. Dreher und Ausflüge ins Kiesbett waren an der Tagesordnung und es grenzte an ein Wunder, dass es alle 19 Protagonisten des Ford Cups in die Wertung zum Qualifying schafften.

Das erste Rennen am Nachmittag fand unter ähnlich schlechten Bedingungen statt. Es gesellten sich den Wassermassen auf dem Asphalt noch Schlamm und Kies von diversen Unfällen hinzu.

Durchstarter des Tages von Vizethum Racing waren die Österreicher Tiller und Dablander. Mario Dablander kämpfte sich durch den Pulk des Mittelfeldes und brachte Rang 12 nach Hause. Der 19jährige Patrick Tiller zischte gleich nach dem Start auf Platz 7, fiel dann nach einem Zweikampf mit Luger auf Rang 9.

Unter deutlich besseren Wetter- und Startbedingungen, gingen die Teamkollegen am Sonntag zum zweiten Lauf an den Start. Auf dem Vormarsch war Mario Dablander (P7), teaminterner Sieger des Tages war aber Junior Patrick Tiller, der durch einen sensationellen Start und einen Durchmarsch auf den vierten Platz alle den Atem anhalten ließ.

Und er wartete bis zur letzten Runde, um auch noch Spitzenfahrer Landgraf zu kassieren. „Ein Wahnsinnsgefühl! Danke an mein Team für das super Auto. Es hat einfach alles gestimmt.“ strahlte Tiller.

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.