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The show must go on

Nach dem gelungenen Rennwochenende am Salzburgring übersiedelt der Histo-Cup-Tross kommendes Wochenende auf den ungarischen Pannoniaring.

Wie schon in den Jahren zuvor ist die Vorfreude der Piloten auch heuer besonders groß. Grund: Zum einen stellt der Pannoniaring aufgrund seiner Mischung aus engen Kurven und kurzen, aber schnellen Geraden eine große Herausforderung an Fahrer und Material dar. Zum anderen bietet das Fahrerlager aber auch eine sportlich-heimelige Atmosphäre – sowohl für die zahlreichen Starter als auch für die vielen Zuschauer.

Wie schon bei den Rennen am Salzburgring werden auch am Pannoniaring komplett getrennte Rennen gefahren, sprich: Histo Cup Anhang K, STW, Young-Timer und BMW-Challenge. Die Classica Trophy ist diesmal nicht dabei und wird erst wieder am Hungaroring im September zu sehen sein.

Bei den Historischen wird Norbert Lenzenweger mit seinem BMW 3,5 CSL seine souveräne Gesamtführung weiter ausbauen wollen. Spannend sollte auch der Zweikampf zwischen den 1.600er-Piloten Dieter-Karl Anton (Alfa Romeo GTA) und Willibald Theussl (Lotus Elan) werden. Beide liegen nur knapp hinter Lenzenweger. Auch im dicht besiedelten Feld bis 2.000 ccm stehen mit Martin Sahl, Jürgen Stockmar (beide Ford Escort BDA), Andreas Stich, Alexander und Andreas Fojtik und Christian Schallenberg (alle auf BMW 2002) sowie Kurt Ploier (BMW 320-4) potentielle Sieganwärter am Start.

Bei den Spezialtourenwagen gilt Heinz Janits mit seiner AC Cobra als Favorit Nummer eins. Mit Günter Kaltenbrunner (Ford Escort RS 2000), Alex Wechselberger (Alfasud Sprint) oder Karl Böhringer (Holbay Ford Escort RS 2000) lauern jedoch routinierte Piloten auf ihre Chance – vor allem im Hinblick auf die Gesamtwertung.

In der engen BMW 325er Challenge (Gruppe A) kommt es zum knallharten Duell zwischen Salzburg-Sieger Michael Steffny und dem Gesamtführenden Michael Hollerweger. In der Gruppe N läuft dagegen alles auf einen spannenden Dreikampf zwischen Leader Marcus Eckerstorfer, Herbert Leitner jun. und Michael Brunner hinaus.

Nach dem Qualifying starten die ersten Rennen am Samstag ab 14.00 Uhr, Sonntag gehen die Läufe bereits ab 11.00 Uhr über die Bühne.

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