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Erster Österreicher im Stockcar

Rubbin’ is racin’: Mathias Lauda geht ab Jänner 2008 im spektakulären NASCAR-Verschnitt „Speedcar Series“ im 620 PS starken Stockcar an den Start.

Fotos: Speedcar Series, PHOTO4

Streng genommen ist der Sohn des dreifachen Weltmeisters „Niki Nazionale“ nicht ganz der erste Österreicher im Stockcar – denn einerseits haben schon andere Österreicher in der Vergangenheit die V8-Donnerbolzen nach US-Vorbild getestet, und andererseits ist die Speedcar Series natürlich keine „echte“ amerikanische Stockcar-Serie.

Die Autos sind aber nicht weit vom NASCAR-Vorbild entfernt und werden in den USA gefertigt. Heckantrieb und V8-Motor (Hubraum: 6 Liter) sind für die Rohrrahmenboliden ebenso selbstverständlich wie das Vierganggetriebe mit H-Schaltung. Die Karosserie ähnelt ein wenig der des Chevy Monte Carlo aus der NASCAR, ist aber „anonymisiert“. Gewicht: 1.200 Kilo; Leistung: 620 PS.

Zur Kostenersparnis sind die Chassis identisch, Michelin liefert dazu die Einheitsreifen. Gefahren wird mangels Ovalen auf Straßenkursen. Und zwar außerhalb Europas: Los geht die Saison im Jänner in Dubai, dann führt die Reise über Sentul, Sepang und Bahrain wieder zurück aufs Dubai Autodrome für die letzte Veranstaltung im April.

Rennfahren in der „off-season“ ist für Lauda nichts Neues: Der 21jährige kennt das ja bereits aus der A1GP-Serie. Unter den bislang 14 bestätigten Fahrern findet er bekannte Gegner vor wie Jean Alesi (den er aus der DTM kennt), Stefan Johansson, Johnny Herbert oder Ukyo Katayama. Insgesamt geht es um 3 Millionen Dollar Preisgeld, 600.000 erhält der Gesamtsieger.

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