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Rallycross-Zonencup: Sosnova

Hart erkämpfter Sieg

Jürgen Stoitzner sichert sich in Sosnova den Sieg in der Division 4 und wahrt damit seine Chancen im Kampf um den FIA-Zonencup.

Nach seiner technisch bedingten Nullrunde beim Saisonauftakt in Fuglau ging es für den Bärnkopfer
Audi-Piloten beim zweiten Lauf zum FIA-Zonencup im tschechischen Sosnova verlorenes Terrain wieder aufzuholen. Mit Trainingsbestzeit und Bestzeit im 1. Vorlauf schien alles in bewährter „Stoitzner-Manier“ zu laufen.

Im 2. Vorlauf gab es dann aber Probleme beim Hochschalten in den 3. Gang wodurch der Ungarn Mihaly Toth kurz nach dem Start in Führung ging, und für Stoitzner die Verfolgungsjagd, nach kurzem Blechkontakt mit dem ungarischen Mitsubishi-Piloten, in einem Dreher endete.

Nachdem im 3. Vorlauf beim Start auch noch die Motordrehzahl kurzfristig in den Keller fiel, musste er die Pole-Position im A-Finale seinem Landsmann Jürgen Weiß (Ford Sierra Cosworth) überlassen. Im entscheidenden Finallauf stellte Stoitzner dann aber seine Klasse wieder unter Beweis, übernahm vom Start weg die Führung, und fuhr in der Folge einen sicheren Sieg vor Jürgen Weiß und Mihaly Toth nach Hause.

Stoitzner nach dem Rennen: „Ein nicht unproblematischer Renntag ist für mich doch noch gut ausgegangen. Ich musste mir nämlich nicht nur Sorge um die nicht hunderprozentig funktionierende Schaltung machen, sondern stets auch auf die Wasser- und Öltemperaturen am Audi achten, die bei der heißen Witterung immer jenseits von Gut und Böse waren. Auf jeden Fall werde ich auch bei den kommenden Rennen alles daran setzen, um im Zonencup weiter Punkte gut zu machen“.

Auf Grund er Punktarithmetik in der Zonenwertung gibt es für Stoitzner tatsächlich nur eine Alternative: Vollgas bis zum letzten Rennen. Die Fans dürfen sich also auf eine weiterhin spannende Rallycross-Saison freuen.

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