MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich weiß, was ich tun muss..."

Alex Wurz hat erklärt, dass er im Notfall gemäß seiner Jobdefinition einen der beiden Honda-Stammpiloten ersetzen würde. "Mit 100 % Einsatz", betont er.

Alex Wurz hat mit seinem Job als Testfahrer bei Honda jetzt genau die Aufgabe, die er machen will. Testen, mit den Ingenieuren arbeiten und im Hintergrund wirken, ohne den Stress und den Druck eines Einsatzpiloten - das ist für den Österreicher derzeit das Optimale. Im Notfall wäre er jedoch durchaus bereit, auch wieder Rennen zu fahren, obwohl er das Thema für sich abgehakt hat. Aber: Es ist ja nicht nur Test- sondern auch Ersatzfahrer bei Honda und so würde er diese Aufgabe ebenfalls erfüllen.

"Das wäre kein Problem", wurde Wurz von Autosport zitiert. "Wenn mich jemand in der Früh anruft und mir erzählt, dass Rubens Barichello oder Jenson Button im Badezimmer ausgerutscht sind, würde ich sofort für sie einspringen. Ich weiß, was ich tun muss und ich werde es auch mit 100-prozentigem Einsatz tun."

Seine Hauptaufgabe sieht er aber darin, Honda mit seiner langen Erfahrung und seinem Können als Testpilot zu helfen, wieder nach vorn zu kommen. "Ich denke, dass nur sehr wenige Piloten richtige Entwicklungsfahrer sind und unsere Arbeit lässt sich ja nur sehr schwer bemessen", sagte Wurz im Interview mit der offiziellen Internetseite der Formel 1 'Formula1.com'. "Ich würde sagen, dass meine Fähigkeiten, ein Auto zu testen und weiterzuentwickeln, in meiner Karriere geholfen haben - nicht nur mir, sondern auch meinen Teams und meinen Teamkollegen. Ich bin sicher, dass Frank Williams bestätigen wird, dass meine zwei Jahre bei Williams einen wesentlichen Beitrag zum Fortschritt des Teams geleistet haben. Das war ja auch ein Teil meiner Aufgabe bei dem Team."

Nun muss er - gemeinsam mit Ross Brawn - bei Honda Aufbauarbeit leisten. Dass die Arbeit bei Null beginnt, glaubt Wurz nicht. Schließlich habe das Team sehr gute Ressourcen und nun auch die richtigen Leute. "Allerdings kann es im Leistungssport immer nur einen Sieger geben und jeder muss sich stetig verbessern und hart arbeiten, um Erfolg zu haben", erklärte der Österreicher weiter. "Ross hat gezeigt, dass er Teams helfen kann, sich neu zu organisieren und sich so aufzustellen, dass sie zum Siegerteam werden. Aber es steht natürlich viel Arbeit an, um die ehrgeizigen Ziele von Honda zu erreichen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Weltverband FIA hat die Formel-1-Fahrer um Feedback gebeten und zeigt sich offen für Anpassungen: Dennoch sei "neunzig Prozent" der Arbeit bereits gut erledigt

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien