MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Dino Toso ist tot

Vor zwei Monaten gab er seinen Rückzug aus dem Renault F1 Team bekannt - am Mittwochmorgen erlag der frühere Aerodynamik-Chef einem Krebsleiden.

Die Formel 1 trauert um einen genialen Aerodynamiker. Dino Toso ist am frühen Morgen in seinem Heimatort nach fast vierjährigem Kampf gegen Krebs verstorben. Der Italiener hatte erst vor rund zwei Monaten seinen Rückzug aus der Renault-Aerodynamik-Abteilung verkündet und wollte sich nach eigener Aussage neuen technischen Herausforderungen widmen. Toso zeichnete unter anderem für die beiden Renault-Boliden verantwortlich, mit welchen das französische Team in den Jahren 2005 und 2006 Weltmeistertitel feierte.

"Dino war ein elementarer Bestandteil im Aufbau einer der erfolgreichsten Aerodynamik-Abteilungen des gesamten Formel-1-Sports", hieß es in einer ersten Stellungnahme von Renault. Und weiter: "Sein Einsatz für das Team, seine Arbeit und seine Courage angesichts der schweren Erkrankung ist für uns alle eine Inspiration. Wir werden ihn schmerzlich vermissen. Unsere ersten Gedanken sind bei der gesamten Familie."

Toso hatte 1995 mit dem GT-Programm von BMW den Einstieg in den Motorsport geschafft, nur zwei Jahre später folgte mit dem Wechsel zu Jordan der Schritt in die Königsklasse. Zur Saison 2001 ging der Italiener zu Renault, wo er 2003 zum Chef der Aerodynamik-Abteilung aufstieg. 2005 wurde er zum "Aerodynamiker des Jahres" gewählt. Toso wurde nur 39 Jahre alt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

Abrechnung mit Marko & Jos

"Musste ständig Scheiße aufwischen"

Christian Horner rechnet in seiner Autobiografie mit Helmut Marko und Jos Verstappen ab - Ralf Schumacher kritisiert das scharf: "Man kartet nicht so nach"

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik