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Der Sieg beim Formel-BMW-Weltfinale in Valencia und die versprochene Belohnung, ein F1-Test für BMW, geben Philipp Eng Schwung für 2008.

Denn 2008 startet der Formel BMW-Weltmeister für das HS Technik Team im ATS Formel 3 Cup. Wie kam es dazu?

Der Kontakt zu HS Technik kam schon 2007 zustande. Das Team sprach Eng nach seinem Sieg beim Formel BMW-Weltfinale an - schon bald saß er in Frankreich das erste Mal im Auto.

Der Test verlief positiv: "Ich kam mit dem Auto sehr gut zurecht und war von Anfang an auf demselben Level wie mein Testteamkollege Joey Foster, sogar ein wenig schneller."

Wie fühlt sich Philipp Eng im neuen Team? "Die Stimmung im Team ist sehr gut", sagt er. "Es sind sehr viele Österreicher in der Truppe, unter anderem mein Mechaniker und der Teamchef. Auch mit dem Teammanager, der aus Bayern kommt, verstehe ich mich prächtig." - HS Technik ist für den Salzburger quasi ein Heimspiel.

Vorbereitung

Formel BMW ist nicht gleich Formel 3 ist nicht gleich Formel 1 - und genau die wartet am Ende des Jahres mit einem Schnuppertest. Um sich perfekt auf die anstehende F3-Saison und die hohen Belastungen in einem F1-Cockpit vorzubereiten, hat Philipp Eng einen neuen Trainer engagiert.

Wie es sich für einen Weltfinalsieger gehört, ist auch Gerald Bauer Weltmeister, allerdings im 24-Stunden-Mountainbiken: "Er hat mir einen Helm gebaut, um meine Nackenmuskeln zu trainieren", verrät Philipp. So soll genügend Muskulatur für die hohen F1 G-Kräfte aufgebaut werden. "Doch bis dahin ist es noch eine lange Zeit und es bleibt abzuwarten, was sie bringt... hoffentlich jede Menge Erfolg."

Wie lautet das Saisonziel? "Das Minimum ist ein Platz auf dem Podium", sagt Philipp Eng überzeugt, "aber natürlich will ich auch um die Meisterschaft kämpfen können." - Das erste von neun Rennwochenenden findet Ende April in Hockenheim statt. Bis auf Assen und den Sachsenring kennt Philipp alle Strecken im Rennkalender.

"Dennoch wird es kein Zuckerschlecken für mich", betont er. Noch gibt es keine offizielle Starterliste, aber seine Konkurrenten sind nicht zu unterschätzen. "Es sind viele gute Fahrer unterwegs, zum Beispiel Matteo Chinosi", sagt Philipp. "Gegen ihn bin ich vor einigen Jahren im Kart gefahren und er hat bereits ein Jahr Erfahrung im ATS Formel 3 Cup." Auch sein Teamkollege Sebastian Saavedra ist ein alter Bekannter: er wurde bei Philipps Formel BMW Weltfinalsieg in Valencia Vierter.

Über Philipp Eng

Bereits seit dem Alter von neun Jahren ist Eng wettbewerbsmäßig unterwegs. Er begann in einem Kart und wurde österreichischer Meister in den Klassen Division IV Kadetten 80cc (2000), Division V Bambini 60cc (2001) und der ICA Junior-Klasse (2002).

2003 folgte ein Lernjahr in Italien, und 2004 gewann er bei der EM die Qualifikation und holte bei den Italien Open den Gesamtsieg. 2005 war er abermals im Kart in Italien unterwegs, bevor er schließlich in die Formel BMW wechselte.

Die schloss er 2007 als Gesamtdritter und Sieger des Formel BMW Weltfinales in Valencia ab. Der Lohn dafür: eine Formel 1-Testfahrt beim BMW Sauber F1 Team.

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