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Dunlop Drift-Challenge 2008

Mit der „DUNLOP Drift Challenge Melk“ wurde am 31. Mai die Jagd auf den Meister-Titel der ersten offiziellen österreichischen Drift-Serie eröffnet.

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Bei strahlendem Sonnenschein nahmen 50 Drifter aus Österreich, Deutschland und Slowenien die rund 550 m lange und durchgehend bewässerten Teilsektion der Wachauring-Rennstrecke im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Melk/NÖ in Angriff.

Die äußerst anspruchvollen Kurvenkombinationen forderten den Fahrern höchste Konzentration und Fahrgefühl ab. Die beiden Juroren-Teams bewerteten neben den gefahrenen Drift-Winkeln und der Drift-Dauer auch die erzielte Geschwindigkeit, den Fahrstil und die Linien-Wahl.

Nach den Trainingsläufen am Vormittag mussten am Nachmittag drei Wertungsläufe absolviert werden, wobei der Beste für die Wertung herangezogen wurde. Durch dieses „Best-of-three“-System blieb die Wertung in den einzelnen Klassen bis zum Schluss spannend.

Die Klasse S1 (Serienfahrzeuge bis 2.500 ccm) gewann überlegen Hannes Danzinger im von Honda Austria zur Verfügung gestellten S2000 während sich die Gebrüder Willi und Andreas Oberauer Mit einem Porsche 944 die Podium-Plätze untereinander aufteilten.

Bei den Serienfahrzeugen über 2.5 L Hubraum (S2) wusste der steirische Rallye-Pilot Marko Klein zu überzeugen und gewann mit seinem BMW Z3 M-Coupe. Hier ging der zweite Platz an den Wiener Erwin Kochmann vor Oliver Scheurich aus Deutschland, beide ebenfalls auf BMW.

Bei den Rennfahrzeugen der unteren Hubraumklasse (R1) erzielte Peter Zvan aus Slowenien die höchste Punkteanzahl. Wie hoch die Leistungsdichte in Österreich mittlerweile ist beweisen hier die beiden Niederösterreicher Michael Buschenreithner und Hannes Sattelberger, die ex-equo zweite wurden. Alle drei fuhren jeweils auf einem BMW.

Die Königsklasse beim Driften, die Rennfahrzeuge über 2,5 L Hubraum (R2) entscheidet nach Anfangsschwierigkeiten im ersten Durchgang doch noch der Favorit Luka Marko Groselj aus Slowenien für sich. Sein mittlerweile langjähriger einheimischer Konkurrent, Georg Comandella aus Ybbs/Donau, konnte mit einem in der Winterpause modifizierten BMW M3 den Abstand auf Groselj deutlich verkürzen und musste sich nur knapp geschlagen geben.

Noch enger wurde es jedoch für den Deutschen Markus Militzer, der den Kampf um den zweiten Platz bei Punktegleichstand mit Comandella nur wegen des schlechter bewerteten zweiten Laufs, der in diesem Fall für die weitere Wertung herangezogen wird, verloren hat.

Trotz der geringen Starteranzahl war auch die Entscheidung in der Allrad-Klasse spannend. Martin Putschögl konnte hier am Tagesende mit seinem Audi S2 die meisten Punkte verbuchen. Die Subaru-Piloten Wolfgang Brodil und Ossi Posch mussten sich mit etwas Respekt-Abstand mit den Plätzen zwei bzw. drei zufrieden geben.

Aufgrund der erzielten Punkteanzahl konnte Luka Marko Groselj auch den Tagessieg in der Gesamtwertung und somit einen Gutschein für einen Satz Dunlop Supersport-Reifen mit Heim nach Slowenien nehmen. Georg Comandella folgt ihm auch hier an zweiter Stelle. Die Marketing-Abteilung von Honda wird es hingegen sicherlich freuen, dass Hannes Danzinger mit seinem serienmäßigen S2000 in der von Rennfahrzeugen dominierten Tageswertung den 3 Gesamtrang erringen konnte.

Nach diesem spannenden Beginn geht die zweite Runde der „DUNLOP Drift Challenge Austria 2008 powered by IVECO“ am 21. Juni im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Lang-Lebring in der Steiermark weiter. Dort wird die Jagt der Österreicher auf die in Ihren Klassen jetzt führenden Slowenen garantiert fortgesetzt werden.

Für einen Eintrittspreis von 5 Euro (inkl. Parkplatz, Kinder bis 14 J. gratis) wartet auf die Zuschauer ein Tag voller Drift-Action und aufregender Entscheidungen. Und natürlich wird auch in der Steiermark der driftende IVECO-LKW in den Pausen das Publikum ins Staunen versetzen!

Genauere Infos zu den Veranstaltungen gibt es unter www.driftchallenge.at.

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