MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Statt einem Budget gab’s den Ausstieg

Laut gut informierten Quellen hat der Toyota-Vorstand beschlossen, umgehend aus der Formel 1 auszusteigen. Offiziell soll es noch heute werden.

Michael Noir Trawniczek

Und all die Liebe
Sie kommt und geht
Und irgendwann
Ist es zu spät
(Tanz Baby/Wo bist du)


Von der gut klimatisierten, wohl temperierten Hightechgarage des Yas Marina-Circuit ging’s für die Toyota-Verantwortlichen vor’s offenbar weniger bequeme Vorstands-Board.

Denn dort soll dem Toyota F1 Racing Team der Stecker gezogen worden sein – dass man sich zuvor im Concorde Abkommen bis 2012 zur Formel 1 verpflichtet hat, zählt nicht, denn das Papier ist in der Königsklasse bekanntlich keinen Pfifferling wert.

Toyota ist im Jahr 2002 in die Formel 1 eingestiegen und hat seither 193 Grand Prix bestritten. In einem ehrgeizigen Fünfjahresplan waren für 2007 Siege vorgesehen. Doch zu einem Sieg kam es nie.

Zu bedauern sind die Mitarbeiter in Köln und ganz besonders das Naturtalent Kamui Kobayashi. Noch am heutigen Tage wird die offizielle Ausstiegserklärung erwartet.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will