MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
F1/Rallye: News

Loeb will in die Formel 1 – als „Teilzeitpilot“…

Sébastien Loeb, der coole Rallye-Champion, will es wissen. Er hat sich beim neuen USF1-Team für 2010 angeboten – allerdings nur als „Nebenjob“…

Michael Noir Trawniczek

„Ein Repräsentant von Loeb hat uns angerufen, aber ich will keine Details verraten“, wird Peter Windsor, der Teamchef des neuen, ab 2010 in der Formel 1 fahrenden USF1-Teams von L'Equipe zitiert.

Nun hat auch Loeb bestätigt: Es stimmt! Er will es wirklich wissen! Er will in die Formel 1! Loeb erklärte ebenfalls gegenüber L'Equipe: „Ich wollte einfach wissen, ob man in der Formel 1 vielleicht ernsthaftes Interesse an mir hat. Es hat jemand in meinem Auftrag das Team kontaktiert, aber was danach passiert ist, weiß ich noch gar nicht so genau."

Das neue Team hat die „Bewerbung“ des fünffachen Rallye-Weltmeisters mit Interesse wahrgenommen. Windsor streute Loeb Rosen: „Er ist unglaublich talentiert und er würde der Formel 1 viel Aufmerksamkeit bescheren. Wir schauen zwar mehr auf Amerikaner, aber wir nehmen Loeb sehr ernst.“

Allerdings würde Loeb, so scheint es, die Formel 1 lieber, zunächst einmal, als „Nebenjob“ betreiben wollen, wenn man seine Aussagen richtig interpretiert. Loeb sagte: "Ich fühle mich in der WRC wohl und werde meinen Vertrag wohl bei Citroën verlängern. Aber Gaststarts wären für 2010 denkbar, wenn sie nicht mit dem Rallyekalender kollidieren.“

Zu Erinnerung: Loeb hat im letzten Herbst bei Formel 1-Tests im RBR-Team verblüfft, als er sich, allerdings mit dem mehr Abtrieb erzeugenden 2008er-Modell, inmitten der F1-Stars im Mittelfeld platzieren konnte. Damals meinte der 35-jährige noch, für einen ernsthaften Wechsel in die Formel 1 sei er „wohl zu alt“. Jetzt hat er diese Meinung offenbar revidiert – der Formel 1 würde ein „cooler Hund“ wie Loeb jedenfalls gut tun…

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will