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Macao Grand Prix

Super-Samstag für Vernay

F3: Jean Karl Vernay gewinnt das Quali-Rennen vor Ericsson und Mortara - zweimal Safety-Car - WTCC: Muller und Tarquini dürfen tarten.

Bilder: F3 Euroserie

Die WTCC hat bis Sonntag Pause, dafür sorgten die jungen Wilden der Formel 3 mit ihrem Qualifikationsrennen für den sonntäglichen Grand Prix für Action und Kleinholz.

F3: Das Rennen vor dem Rennen

Zweimal „Gelb“ gab es im "Qualification Race" für den 56. Grand Prix, den der japanische Meister Marcus Ericsson von der Pole Position in Angriff nahm.

Er wurde gleich am Start vom neben ihm gestarteten Franzosen Jean Karl Vernay angegriffen, hielt vorderhand jedoch die Spitze.

Seine Arbeit wurde durch das Safety-Car zunichte gemacht, das nach einem schweren Crash des Amerikaners Jake Rosenzweig auf die Strecke ging. Beim Restart in Runde 4 hatte Vernay dann endgültig den shcnelleren Gasfuß.

Er etablierte sich an der Spitze und zog davon. Ericsson hatte dagegen mit Vernays Teamkollegen Edoardo Mortara einiges zu kämpfen. Eine zweite SC-Phase bedeutete dann die Entscheidung:

Wayne Boyd und Nika Mäki, die beiden Teamkollegen in Walter Grubmüllers ehemaligem Team Hi Tech Racing, gerieten aneinander, Boyd schlug in die Leitschienen ein.

Das Rennen wurde unter „Gelb“ beendet, damit holt sich das Euroserie-Team Signature die Plätze 1 und 3, Ericsson betreibt mit Platz 2 Schadensbegrenzung.

Jean Karl Vernay zu seinem Sieg: „Mein Start war gut, aber auf dem Weg zur Lisboa-Kurve hatte ich gegen Marcus Ericsson keine Chance. Dafür bekam ich nach dem Restart einen tollen Windschatten und konnte ihn überholen. Dass wir hinter dem Safety Car ins Ziel gefahren sind, war gut für mich. Denn so hatte Marcus keine Möglichkeit mehr, mich noch einmal anzugreifen.“

WTCC: Muller und Tarquini sind fit

Einige Fahrer besuchten nach dem Qualifying das Spital, drei davon sind von den Medizinern für renntauglich befunden worden. Aus Sicht der Meisdterschaft sind es die „richtigen“, denn damit können Yvan Muller und Gabriele Tarquini den WTCC-Titel auf der Strecke ausfechten.

Ebenfalls okay ist Chevy-Fahrer Alain Menu; zuschauen müssen hingegen James Thompson und Stefano d’Aste, die den Unfallreigen im Zeittraining ausgelöst haben. Der Brite mit dem Lada kollidierte heftig mit dem gestrandeten BMW des Italieners.

Dadurch wurde unter anderem auch der Asphalt so gründlich verschmutzt, dass im Top-10-Qualifying Muller, Tarquini und Menu ausrutschten.

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