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Let's do the drift!

Motorline.cc hatte im Rahmen der Motomotion in Oberwart erstmals die Gelegenheit, das neue Motorsport-Konzept "SportDrift" selbst zu erfahren.

Karl Wendlinger zählt ohne Frage zu den bekanntesten Motorsportlern Österreichs. Der Tiroler schaffte es bis in die Formel 1, seit einigen Jahren ist er höchst erfolgreich in der FIA-GT unterwegs. Seit einigen Monaten ist Wendlinger aber auch mit einer neuen Motorsport-Idee namens „SportDrift“ in den Schlagzeilen.

Dabei treten jeweils zwei Fahrer gegeneinander auf zwei unabhängigen Kreisbahnen an, diese Bahnen sind mit Stahlplatten ausgelegt und ermöglichen somit das Driften ohne Rauch- und Lärmentwicklung. Wer nach acht Runden die Nase vorne hat, steigt zum nächsten Duell auf. Gefahren wird dabei mit zwei Mercedes CLC, Heckantrieb ist klarerweise Voraussetzung für ein SportDrift-Fahrzeug.

Soweit die Theorie, Motorline.cc hat SportDrift bereits in der Praxis ausprobiert, im Rahmen der Motomotion in Oberwart ist auch das SportDrift-Team mit der kompletten Anlage vertreten. Zuerst lassen wir Karl Wendlinger ein paar Drift-Runden drehen, ehe ich mich ans Steuer wage.

Schnell wird klar, dass sehr viel vom Gefühl und der Koordination des Fahrers abhängt, mit Gewalt geht jedenfalls gar nichts. Ein gefühlvoller Gasstoß und schon schwenkt das Heck des Mercedes nach außen, jetzt im richtigen Moment gegenlenken und genügend Gas geben um den Drift durchzuziehen.

Mit ein wenig Übung läuft es dann schon wirklich gut, ich ernte Lob von Karl, das freut natürlich und motiviert zugleich. Die Frage, wie es denn mit dem Crash-Verhalten der rundum aufgestellten Leitplanken aussieht, beantworte ich – nicht ganz freiwillig – gleich selbst. Ein kleiner Ausrutscher kann schon mal passieren, zum Glück ohne Folgen für Auto und Leitplanken.

Durch das kompakte Austragungsformat werden die Veranstaltungen an nur einem Tag – jeweils am Samstag – durchgeführt. Interessenten können am Vormittag üben und trainieren, um 12:00 Uhr startet dann das Freie Training. Die 24 schnellsten Piloten qualifizieren sich für die Duelle, die dann ab 17:00 Uhr - Best of 12, Best of 6, Best of 3 und Best of all – gefahren werden.

Um 19:00 Uhr steigt dann ein Promi-/Presse-Rennen, ab 19:30 Uhr erfolgt dann die Siegerehrung mit anschließender After-Race-Party.

Die Bedingung zur Teilnahme ist ein Führerschein der Klasse B, zudem muss eine Lizenz für 180,- Euro gelöst werden. Die Saison 2009/10 umfasst insgesamt sechs Veranstaltungen, der Auftakt geht am 12.09. in der Arena Nova in Wiener Neustadt über die Bühne.

Das Startgeld pro Meisterschaftslauf beträgt 480,- Euro, etwaige Schäden am Auto sind damit abgedeckt. Piloten die sich nicht für das Finale qualifizieren, erhalten für den nächsten Lauf eine Gutschrift über 180,- Euro auf das Startgeld.

Die ersten acht Piloten kommen in den Genuss eines Preisgeldes, der Sieger bekommt 800,- Euro, der achtplatzierte noch 100,- Euro.

Interessenten können noch bis Sonntag (08.03.) im Rahmen der Motomotion auf dem Messegelände in Oberwart selbst ihre Driftkünste ausprobieren.

Weitere Details sowie ein Video finden Sie auf der SportDrift-Website unter www.sportdrift.com.

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