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Rallycross-ÖM: Fuglau

Saturday Nightfever

Nach einer Nachtschicht an Sven Försters Golf II folgt das Aus früh am Sonntag – Richard Förster stellt die Familienehre wieder her.

Nach dem Zeittraining war die Welt soweit noch in Ordnung: Sven Förster fand sich mit einer guten Zeit im Spitzenfeld wieder und auch Vater Richard Förster knabberte nach einer schnellen Qualifying- Runde bereits an den Top 10.

Nachdem Sven im anschließenden 1. Vorlauf gerade die Führung übernommen hatte, verabschiedete sich der 4. Gang im Golf II und der Junior konnte gerade noch den 8. Rang über die Ziellinie retten.

In weiterer Folge versuchte das Team von Ramler Motorsport alles um die 2l- Rakete für die entscheidenden Läufe am Sonntag wieder einsatzbereit zu machen. Bis kurz vor 2 Uhr Früh werkten die Profis aus Ober-Grafendorf, danach waren Gang 1 bis 5 wieder vollständig versammelt und bereit zum großen Angriff in Lauf 2.

Dort sorgte dann - erneut in Führung - ein Kupplungsschaden für das endgültige aus auf dem Nordring. Den Rest des Sonntages verbrachte Sven auf der Zuschauertribüne und sah von dort aus wie Vater Richard für die Familie Förster und das Team die Fahnen hochhielt.

Er fuhr taktisch klug, hielt sich aus Rangeleien heraus und schaffte es mit fehlerfreien Läufen permanent ins vordere Drittel des hochkarätig besetzten Teilnehmerfelds.

Die Pole Position im C- Finale war der verdiente Lohn. Nach einer turbulenten und kontaktintensiven Startphase wurde Richard Förster bis ans Ende des Felds durchgereicht, schaffte es aber mit einer beherzten Fahrt noch bis auf Rang 4 nach vorn.

Beim Saisonfinale Mitte Oktober im tschechischen Sosnova wollen die Försters noch ein letztes Mal voll angreifen. In den vergangenen Jahren war man auf der anspruchsvollen High-Speed-Strecke immer vorn dabei.

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