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Formel 1: News

Ist Avon schon aus dem Rennen?

In Barcelona besprach die FOTA Angebote fünf verschiedener Reifenfirmen, von denen aber mit Avon die erste schon ausgeschieden sein dürfte.

In Barcelona traf die Teamvereinigung FOTA zusammen, um darüber zu diskutieren, welcher Reifenhersteller die Formel 1 ab der Saison 2011 beliefern soll. Vor dem Meeting dachten die Verantwortlichen, sie müssten sich für eines von drei Angeboten entscheiden, doch tatsächlich wurde über fünf Firmen gesprochen.

Neben den schon bisher bekannten Bewerbern Michelin, Pirelli und Avon scheint sich nämlich auch der koreanische Reifenhersteller Kumho mit einer Absichtserklärung beworben zu haben, wie die Fachpublikation auto motor und sport berichtet. Die meisten Teams plädieren aber weiterhin für Michelin – umso stärker, seit die Franzosen ihre anfangs überzogenen Forderungen drastisch reduziert haben. Die Rede ist von finanziellen Bedingungen, aber auch von der sofortigen Einführung von Niederquerschnittsreifen. Diese wird es wohl nicht vor 2012 geben.

Die Nummer fünf im Bunde ist Bridgestone – nach einem Treffen zwischen FOTA-Chef Martin Whitmarsh und Bridgestone-Sportdirektor Hiroshi Yasukawa sprach der Japaner hinter dem FIA-Motorhome mit Bernie Ecclestone. "Ich muss mit dir reden", ging Yasukawa auf den Formel-1-Geschäftsführer zu. Die Entscheidung soll in dieser Woche fallen.

Hinter vorgehaltener Hand hört man aus Bridgestone-Kreisen, es gebe Kräfte innerhalb des Unternehmens, die unbedingt in der Formel 1 bleiben wollen, weil sie glauben, dass die Entscheidung für den Ausstieg im vergangenen November überhastet getroffen worden sei. Diese setzen die Medien gezielt für ihre Zwecke ein und füttern sie mit Informationen. Sobald jedoch ein Diktiergerät mitläuft, klingt alles ganz anders.

Indes gilt als beschlossene Sache – wenn auch noch nicht formell –, dass Avon aus dem Rennen sein dürfte. Die Marke des US-amerikanischen Cooper-Konzerns wäre zwar wegen des finanziell billigsten Angebots grundsätzlich nicht unattraktiv, die Teams zweifeln aber angeblich an der technischen Kompetenz des Herstellers. Zudem würde Avon im Gegensatz zu Michelin wohl kein großes PR-Begleitprogramm zünden.

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