MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Es war einfach ein wunderschöner Tag!"

Trotz Regen: Am Ende des Tages war Klaus Bachler nach seinem ersten Test nach seinem schweren Unfall in Hockenheim überglücklich.

Die erste Schlacht ist geschlagen, das Ärgste vorbei – "Es war einfach ein wunderschöner Tag“, strahlte der Steirer über das ganze Gesicht. Dabei meine es der Wettergott nicht wirklich gut – die meiste Zeit Regen und nasse Fahrbahn.

Aber auch das konnte Klaus die Laune nicht verderben: „Klar wäre eine trockene Strecke besser gewesen. Aber gegen das Wetter bist eben machtlos.“

Keineswegs machtlos war Bachler dann im Cockpit. Insgesamt 90 Runden spulte er ab, 75 davon im Regen. Fazit: Alles verlief reibungslos, nix passiert. „Genau das war unser Ziel. Der Rest ergibt sich ohnedies.“

Ganz spurlos ist dieser Test an Klaus aber nicht vorbei gegangen. Speziell in den letzten Tagen hat er viel nachgedacht – wie wohl alles ablaufen werde, welches Gefühl es geben wird, wenn er erstmals an jener Stelle vorbeifährt, wo er Ende März so schwer abflog.

„Ganz ehrlich, ich hatte schon sehr komische Gefühle, war dadurch auch etwas verunsichert, habe auch an den Unfall gedacht, als ich an der Stelle vorbei kam. Aber nach fünf Runden war alles weg“, sagt Klaus, „schade nur, dass kein anderes Formel-3-Team da war, und wir somit keine Vergleiche haben. Für mich war dieser Tag aber auch so unerhört wichtig. Denn in Wahrheit war ich 11 Monate weg.“

URD-Teamchef Harald Ungar: „Alles gut gelaufen. Jetzt freuen wir uns alle auf den zweiten Testtag kommenden Mittwoch in Hockenheim.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Klaus Bachler nach dem Hockenheim-Test

Weitere Artikel:

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend