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Zwischen Landshaag & Le Mans

Beim legendären Berg-Klassiker geht Chris Zaiser in Landshaag auf Rekordjagd, danach reist er gleich zum 24h-Rennen nach Frankreich.

Auch wenn sein letzter Start einige Zeit zurück liegt, kennt Zaiser den Berg schon aus vergangenen Jahren. 2003 stand der gebürtige Waldviertler mit einer geborgten Suzuki GSXR 750er am Start und musste sich nur dem Steirer Karl Truchsess um eine knappe Zehntel-Sekunde geschlagen geben - nebenbei sei erwähnt, dass Truchsess damals mit einer 1000er am Start war.

Heuer wird das Kräfteverhältnis der Motorräder ein Gleicheres sein, wird Zaiser doch dieses Mal nicht nur mit einer Ducati 848 am Start stehen, sondern auch mit einer brandneuen Honda CBR 1000rr den Berg hinaufdonnern:

"Ich muss schon sagen, ich bin begeistert über den Einsatz des MSC Rottenegg - allen voran Obmann Markus Altenstrasser - dem es zu verdanken ist, dass dieser Bergklassiker am Leben erhalten wird – ein Grund mehr für mich, dass ich heuer unbedingt bei diesem Spektakel live dabei sein will."

Und das, obwohl dieser Einsatz den Wahlsteyrer einiges an Überzeugungsarbeit bei seinem Teamchef (für den er diese Saison mit Suzuki in der Langstrecken-WM am Start stehen wird) gekostet hat. Denn Zaiser muss gleich am Tag nach dem Bergrennen nach Le Mans anreisen, um dort seine Pflicht zu erfüllen: "Recht begeistert war mein Teamchef freilich nicht über mein Vorhaben, in Landshaag den Streckenrekord brechen zu wollen", grinst Zaiser.

Aber die sprichwörtliche "letzte Rille" werde er sicher nicht riskieren, entschärft der Langstrecken-WM-Pilot die angekündigte Zeitenschlacht mit seinen schärfsten Rivalen Helmut Schleindlhuber, Karl Truchsses & Co.

Le Mans wartet

Im Moment befindet sich Zaiser mit seinem Team "No Limits" noch in Mugello bei letzten Testfahrten für den ersten Einsatz in der Langstrecken-WM, dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans, wo er zum ersten Mal mit seinen Teamkollegen - dem Spanier Victor Casas und dem Italiener Allesio Aldrovandi - um WM-Punkte kämpfen wird.

Schon nach dem ersten Testtag zeigte sich die Truppe um Teamchef Moreno Codeluppi zufrieden und auch Zaiser ist von der Power seines Langstrecken-Einsatz-Gerätes, einer Suzuki GSXR 1000, positiv beeindruckt:

"Ich habe in den vergangenen Jahren schon Erfahrungen auf Suzuki gesammelt und bin auf Anhieb gut mit dem Bike zurecht gekommen." - Kein Wunder, war es doch auch eine Suzuki, mit der Zaiser bereits 2 österreichische Staatsmeistertitel einfahren konnte. Bleibt nur zu hoffen, dass er an diese Erfolge in der heurigen Saison anschließen kann.

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