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Mit Improvisation im Ziel

Obwohl wieder einmal der „Defektteufel“ zuschlug, konnten Johannes Huber, Constantin Kletzer und Ingo Tepel das Ziel der Westfalenfahrt erreichen.

Foto: Ecurie Vienne

Zur Qualifikation für die 24 Stunden 2011 am Nürburgring, bestritt die Ecurie Vienne am 2. April 2011 die 58. ADAC Westfalenfahrt.

Teameigner Johannes Huber nahm gemeinsam mit Constantin Kletzer und als Ersatzfahrer, dem Deutschen Ingo Tepel, die über 4 Stunden dauernde Herausforderung der 24,369 Kilometer langen Kombination Nürburgring Kurzanbindung-Nordschleife bei herrlichem Wetter an.

Nach dem Start um 12:01 Uhr verliefen die ersten Runden mit dem wieder vom Team Lingmann Motorsport angemieteten BMW M3 #578 recht vielversprechend und Startfahrer Tepel hielt sich mit respektablen Rundenzeiten im Mittelfeld.

Leider schlug aber im Laufe des Rennens wieder einmal der Defektteufel zu. Kurz nach Halbzeit um 14:00 Uhr riss das Gasseil im Bereich der Steilstrecke.

Nach quälendem Zeitverlust gelang es dann mit ungeheurer Improvisationskunst, durch Einklemmen eines Steines in das Gasgestänge und dadurch mit Halbgas, in die Box zu kommen.

Der Schaden war in relativ kurzer Zeit behoben, doch am Ende waren es dennoch acht Runden Rückstand. Trotzdem und immerhin wurde das Ecurie Vienne – Trio noch gewertet und hat damit das Minimalziel einer Zielankunft erreicht!

Man errang von 169 gestarteten Teilnehmern der Rang 114 im Gesamtklassement. Das Ziel, die Teilnahme an den 24 Stunden 2011 am Nürburgring, rückt durch dieses glückliche Ergebnis in greifbare und realistische Nähe.

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