MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Todt wirbt um Berger – vorerst vergebens…

FIA-Präsident Jean Todt ist an einem Engagement von Gerhard Berger interessiert – doch der Tiroler würde lieber ein eigenes Rennteam leiten…

Obwohl die FIA großes Interesse an Gerhard Berger hat, erteilt der Jean Todt und Co. eine klare Absage: "Ich liebe es, mit meiner Erfahrung voranzukommen und ich wäre eher interessiert, ein Team zu leiten, Autos vorzubereiten und sonntags Rennen zu fahren. Aber das wird nicht passieren."

Das Hauptproblem des Österreichers ist die viele Zeit im Flugzeug. "Ich möchte aber nicht die ganze Zeit reisen", wird er von Autosport zitiert. "Man kann nicht alles vorhersehen."

Zuletzt machte Berger mit ehrlichen Meinungen auf sich aufmerksam. Unter anderem griff er Mercedes an und warf dem Team eine Stallorder in Spa-Francorchamps vor. Doch auch Mark Webbers Manöver vor Eau Rouge kritisierte der zehnmalige Grand-Prix-Sieger.

Jean Todt, wäre an einem FIA-Engagement von Berger sehr interessiert. "Gerhard ist ein guter Freund von mir. Er war einer der Leute, die mit dem Thema FIA in Zusammenhang gebracht wurden. Er könnte dem Sport immer noch einen sehr guten Beitrag leisten", ist sich Todt sicher.

"Im Moment kümmert er sich um andere Dinge. Aber ich hoffe, dass er früher oder später eine Rolle spielen wird. Diese wird vermutlich nichts mit der FIA zu tun haben. Gerhard ist mehr darin interessiert, ein eigenes Team zu haben", weiß auch FIA-Präsident Todt und fügt hinzu: "Er ist ein sehr guter Geschäftsmann."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Die Formel 1 startet in Australien in eine völlig neue Ära - Das radikale Reglement 2026 sorgt für ein völlig neues Kräfteverhältnis in der Königsklasse

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war