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Actionreiche Zolder-Premiere für Binder

Obwohl er gerade seine Matura ins Visier nimmt, ließ es sich Rene Binder nicht nehmen, seine ersten Rennkilometer auf dem Traditionskurs zu bestreiten.

Die bereits in den Sechziger Jahren eröffnete, vier Kilometer lange Strecke war bis 1984 Austragungsort des Grand Prix von Belgien und begeistert die Fahrer auch heute noch mit ihrem fahrerisch anspruchsvollen Layout. Obwohl Rene Binder gerade seine letzten Matura-Prüfungen ins Visier nimmt, ließ es sich der 19jährige nicht nehmen, auch seine ersten Rennkilometer auf dem anspruchsvollen Traditionskurs zu bestreiten.

Die schnellste deutsche Formelserie präsentierte sich beim Auftakt zur zweiten Saisonhälfte erneut mit einer unglaublichen Leistungsdichte, in beiden Zeittrainings lagen die zukünftigen Motorsport-Profis nur wenige Zehntelsekunden voneinander getrennt. Rene Binder belegte in beiden Zeittrainings mit denkbar knappem Rückstand jeweils die sechste Startposition, sollte anschließend allerdings zwei actionreiche Rennen erleben.

Nach einem kräftigen Gewitterschauer fand das samstägliche erste Rennen bei extrem schwierigen, abtrocknenden Bedingungen statt, die leider kein positives Ende für den motivierten Zillertaler brachten.

"Ich hatte beim Start meinen Motor abgewürgt und bin dann nach einer bereits sehr erfolgreichen Aufholjagd leider durch eine Kollision ausgefallen.”, informierte Binder, der Opfer einer der zahlreichen nassen Stellen wurde, die auch zu Rennende noch neben der trockenen Ideallinie für zahlreiche Ausrutscher sorgten.

Im zweiten Rennen belegte Rene Binder bei trockenen Bedingungen nach einer schwierigen Startphase den neunten Platz. "Wir sind hier mit neuen Bremsbelägen gefahren, die ich beim Aufwärmen leider zu stark überhitzt habe. Und bis sich die Temperaturen dann wieder normalisiert hatten, gab es keine Chance mehr, weiter nach vorn zu kommen. Ich denke, man hat zumindest gesehen, dass ich sowohl im Regen, als auch im Trockenen absolut mithalten kann, aber um ganz vorne zu sein, muss man ein ganzes Rennwochenende hindurch fehlerlos bleiben."

Nach einer kurzen Sommerpause gastiert der F3-Cup Mitte August auf dem erst kürzlich wiedereröffneten Red Bull Ring (ehemals A1-Ring) im österreichischen Spielberg.

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