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GT Masters: Sachsenring

Landmann erobert GT Masters im Sturm

Nach seiner starken Premiere vor zwei Wochen konnte Stefan Landmann auf dem Sachsenring den guten zweiten Platz erringen.

Nach seiner starken Premiere vor drei Wochen ist Stefan Landmann nun endgültig in den ADAC GT Masters angekommen: An seinem erst zweiten Rennwochenende toppte der 24-jährige Tiroler sein Top-Ten-Ergebnis von Oschersleben und fuhr am Sachsenring auf den sensationellen zweiten Platz!

Nach Rennpech im ersten Rennen war beim zweiten Wertungslauf am Sonntag nur noch der zweite Audi R8 LMS von Phönix Racing Pole Promotion schneller als das Duo Stefan Landmann/ René Rast.

Schon sein Einstand vor drei Wochen in Oschersleben blieb nicht unbemerkt, am vergangenen Wochenende aber etablierte sich der 24-jährige Rennfahrer Stefan Landmann nun endgültig in der „Liga der Traumwagen“: In seinem erst vierten Rennen schaffte der BWL-Student aus Bad Häring die Sensation und steht gemeinsam mit seinem Teamkollegen René Rast erstmals auf dem Podest der prestigereichen ADAC GT Masters!

„Ich bin klarerweise überglücklich, besser hätte das Rennwochenende für mich und das gesamte Team kaum laufen können“, freute sich Stefan bei seiner Rückkehr ins heimatliche Tirol. „Ich fühl mich aber auch erleichtert – schließlich bin ich als Quereinsteiger quasi in letzter Minute ins Team gerutscht, die Erwartungshaltung der ganzen Mannschaft war verständlicherweise hoch. Umso stolzer bin ich nun, dass ich dem hohen Druck standhalten und mich für das Vertrauen mit einer toller Performance bedanken konnte.“

Dabei hatte das Wochenende nicht gerade optimal begonnen: In seiner Qualifying-Session hatte Stefan großes Pech, blieb im Verkehr stecken und schaffte dadurch keine einzige schnelle Runde. Das Resultat: der ernüchternde 14. Startplatz.

Als Startfahrer im ersten Rennen am Samstag gab der 24-jährige Sportwagen-Youngster jedoch von Beginn an Vollgas, überholte Konkurrent um Konkurrent und übergab bereits auf Platz 10 liegend an seinen Teamkollegen René Rast. Dieser pflügte weiter bis auf Platz 6 nach vorne, bis er in Runde 30 im heißen Duell mit dem Lamborghini von Stuck/Stuck ins Kiesbett rutschte: das Aus für den Audi R8 LMS von Phönix Racing Pole Promotion!

Das zweite Rennen Sonntagmittag wurde dann zur regelrechten Wetterlotterie: Obwohl es fünf Minuten vor Rennstart zu regnen begann, ging René Rast wie alle anderen Spitzenfahrer von Startposition zwei aus mit profillosen Slick-Reifen ins Rennen. Ein Risiko, das sich auszahlte:

Trotz einiger Grip-Probleme übergab der amtierende Meister im Porsche Supercup auf Platz drei liegend an Stefan Landmann. Wie schon am Vortag zeigte der schnelle Tiroler eine perfekte Leistung und war auf auftrocknender Strecke der schnellste Pilot im Feld. Vor allem gegen Ende des Rennens legte Stefan den Turbo ein, überholte den Abt-Audi von Mies/Ludwig und holte auf den führenden Teamkollegen Haase/Simonsen allein in den letzten sieben Runden sechs Sekunden auf.

„Wer weiß, wenn das Rennen noch ein oder zwei Runden länger gedauert hätte, wäre vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen“, so Stefans abschließendes Fazit. „Doch ich möchte nicht unzufrieden sein, immerhin wurde es ein Doppelsieg für unser Team. Und in einem Feld von 40 Boliden auf Platz zwei zu kommen ist auf jeden Fall genial! So kann es gerne weitergehen!“

Von 10. bis 12. Juni gastieren die ADAC GT Masters in Zolder (Belgien).

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