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Histo Cup: Monza

Noch einmal heulen die Motoren

Der Histo Cup feiert am kommenden Wochen sein großes Saisonfinale im königlichen Park – die Motoren heulen im Autodromo di Monza für heuer zum letzten Mal..

Foto: Histo Cup

Immer wenn man glaubt, es könnte nicht mehr besser werden, setzt der Histo-Cup Austria noch ein Schäufelchen oben drauf: Nachdem die erfolgreichste historische Motorsportserie bei der zweiten Auflage des Jochen-Rindt Revivals für ein neuerliches Publikums-Highlight gesorgt hat, folgt am kommenden Wochenende das schon traditionelle Saisonfinale im königlichen Park von Monza.

An jener Stelle, an der Sebastian Vettel kürzlich für die Vorentscheidung in der Formel 1-Weltmeisterschaft gesorgt hat, fallen nun auch die letzten Titelentscheidungen bei den historischen Racern.

Und noch eine Parallele gibt es zwischen Histo-Cup Austria und der Formel 1: Je älter und traditionsreicher der Schauplatz der Rennaction, desto größer der Zuschauerzulauf: Nicht weniger als 10.000 Zuschauer fanden dank des traumhaften Spätsommerwetters zum vorletzten Saisonrennen am Salzburgring.

Neben den mitreißenden Rennen aller sechs Histo-Cup-Serien war dies natürlich auch der Verdienst der spektakulären BMW M1 PROCAR-Serie, die in Salzburg nicht nur die Luft zum Beben brachten, sondern auch für eines der größten und erfolgreichsten M1-Treffen aller Zeiten sorgten!

Nun jedoch blickt die historische Gemeinde gespannt auf das kommende Wochenende, wo zum letzten Mal in dieser Saison die Motoren aufheulen. Mit dem Histo-Cup, den Youngtimern und der BMW 325er-Challenge sind dieses Mal drei Serien in Italien mit dabei.

Während die Gesamtsieger im Histo-Cup Anhang K mit Dieter Karl Anton (Ford Escort BDA) sowie bei den Spezialtourenwagen mit Alexander Fojtik (Ford Escort RS Cosworth) bereits gekürt sind, stehen noch zahlreiche Entscheidungen in den einzelnen Hubraumklassen aus. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza, auf der seit dem Jahr 1922 mehr als 9.000 Rennen stattgefunden haben, kommt also garantiert keine Langeweile auf.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Youngtimern: Während sich der Oberösterreicher Norbert Lenzenweger (BMW M3 E30-6) in Salzburg vorzeitig den Titel des Gesamtsiegers 2011 sicherte, hat sein Teamkollege Markus Fink zumindest noch rechnerisch die Chance den Zweitplatzierten Alex Gumpenberger den Vizemeistertiel streitig zu machen. Dahinter warten in den einzelnen Klassen ebenfalls noch zahlreiche Duelle darauf, ausgefochten zu werden.

In der Gruppe A der BMW 325er-Challenge ist die Titelentscheidung zugunsten von Dietmar Lackinger bereits gefallen. Um Platz zwei kommt es zum knallharten Showdown zwischen dem jungen Salzburger Georg Steffny und Franz Grassl, die zwei Läufe vor Saisonschluss gerade einmal fünf Punkte getrennt sind.

In der Gruppe N haben noch zwei Fahrer die Chance auf den Titel: Mit einem Vorsprung von 11 Zählern auf Christian Walleit reist Sascha Halek nach Italien. Bleibt abzuwarten, ob der Niederösterreicher auch nach dem Rennwochenende in Front liegt.

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