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Porsche Supercup: Hungaroring

Tolle Vorstellung von Norbert Siedler

Licht und Schatten bei Lecher Racing: Während Rene Rast ausfiel, überzeugte Norbert Siedler mit einer grandiosen Aufholjagd von P10 auf P4.

Fotos: Lechner Racing

Bei äußerst schwierigen Bedingungen – die Strecke war durch Nieselregen extrem rutschig – kamen beide Lechner-Piloten hervorragend weg: Rene Rast übernahm noch in der Startrunde die Führung, Norbert Siedler machte im „Stahlgewitter“ des vorderen Mittelfeldes ebenfalls Terrain gut.

In der Folge hatte Rast mehr und mehr mit seinem Auto zu kämpfen und wurde Position um Position durchgereicht. Vier Runden vor Schluss war dann endgültig Feierabend, der Deutsche musste seinen Porsche mit einem defekten Getriebe abstellen.

Norbert Siedler zeigte indes einmal mehr sein großes Kämpferherz und fightete in der Schlussphase noch Polesetter Estre aus Frankreich nieder. Mit dem vierten Rang holte er nach einem etwas durchwachsenen Qualifying das Maximum heraus und verteidigte damit seinen dritten Rang in der Gesamtwertung.

Gemeinsam mit dem Briten Sean Edwards, der in der Meisterschadft zu Rene Rast aufschloss, wurde der Tiroler zum großen Gewinner des Wochenendes, sein Rückstand auf die Tabellenführung beträgt jetzt nur mehr neun Punkte.

„Man kann nicht jedes Wochenende gewinnen, unsere Performance war diesmal nicht gut genug. Der Getriebeschaden von Rene war Pech, was da genau passiert ist, müssen wir noch im Detail analysieren. Norbert hat nach einem unglücklichen Qualifiying ein Maximum herausgeholt und ein extrem starkes Rennen gezeigt. Die Meisterschaft ist jetzt wieder offen, nach der Sommerpause warten spannendeRennen auf uns“, sagte Teamchef Walter Lechner zum Abschneiden in Ungarn.

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