MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Stockcar in Österreich

Stockcar – was ist das?

Manfred Stohl und Walter Grubmüller bringen das Stockcar Racing nach Österreich – doch was ist ein Stockcar? Alle Infos zu den preisgünstigen Flitzern.

Fotos: Walter Vogler/www.weitsicht.cc

Im englischsprachigen Raum bezeichnet der Begriff ursprünglich Autorennen mit Serienfahrzeugen. Der englische Begriff „Stock“ bedeutet Lager, sodass „Stock Car“ so viel wie „Auto aus dem Lager“ bedeutet, also eben Serienfahrzeuge bezeichnet.

Heute sind Veränderungen an den Wagen für den Renneinsatz erlaubt, insbesondere durch Gewichtsoptimierung, stärkere Motoren, Spoiler etc. Trotz alldem steht im Vordergrund, so kostengünstigen Motorsport betreiben zu können.

Verbreitet ist diese Rennsportart insbesondere in den USA, Kanada, Neuseeland Australien. Im europäischen Traum sin England und Holland Hochburgen. Die Rennen werden überwiegend auf ovalen Bahnen mit festem oder losem Untergrund ausgetragen, welche ca. 400 Meter lang sind. Hierbei sind sechs bis zwölf Fahrzeuge pro Rennen auf der Strecke.

Hierzulande kennt man Stockcar eher aus dem TV durch Entertainer Stefan Raab als eine Art von Autorennen, bei der Drängeln und Kollisionen erlaubt sind. Hierbei kommen in der Regel ältere Gebrauchtwagen zum Einsatz.

Die Fahrzeuge müssen den höchstmöglichen Sicherheitsstandards entsprechen. So ist ein Überrollkäfig im Wagen unverzichtbar, da ein Überschlagen oder Drehen nicht ausgeschlossen ist. Für viele Anhänger des Stockcars liegt die Faszination sicherlich darin, auf legalem Weg und mit finanziell geringem Aufwand an die Grenzen ihres Fahrkönnens zu gehen.

Auch hier wird großer Wert auf Sicherheit gelegt. So sind für den Fahrer ein tauglicher Rennanzug, festes Schuhwerk, eine Halskrause sowie das Tragen eines Helms mit splitterfestem Visier oder Schutzbrille Pflicht.

Die Autos, die bei der Stockcar Racing Austria zur Verwendung kommen, sind keine Serienfahrzeuge, sondern eigens dafür angefertigte, die mit einem Gitterrohrrahmen, Rohrquerlenker und Spoiler ausgestattet sind. Sie sind mit einem Ford 2-Liter-SOHC-Motor ausgestattet, verfügen über 185 PS und wiegen 650 Kilogramm.

Ein Stockcar-Profi ist in der Lage, damit eine Stadionrunde schneller als ein Speedwayfahrer auf seinem ungleich leichteren Motorrad zu drehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Stockcar in Österreich

- special features -

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Bei sommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht nicht