MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Stockcar in Österreich

Gelungene Stockcar-Premiere

Stohl, Aigner, Rosenberger und Danzinger setzen sich gegen die britischen Stockcar-Champions durch. Tolle Premiere auf der Natschbacher Speedwaybahn.

Fotos: Johann Vogl

Auf der Speedwaybahn in Natschbach-Loipersbach fand am Samstag ein Team Vergleichskampf zwischen Österreich und Tschechien statt. In den Pausen der einzelnen Läufe wurde dem Publikum zum ersten Mal in Österreich Stock Car Sport in Reinkultur geboten. England war durch zwei Welt- und einen Europameister vertreten.

Österreichs Quartett bildete sich aus dem Organisator dieser Serie in Österreich, Manfred Stohl, (Gesamtvierter in der Rallye WM 2006 und Gruppe N-Weltmeister 2000), weiters Andreas Aigner (PWRC Rallye Weltmeister 2008), Kris Rosenberger (Rallye Staatsmeister 1998) und Hannes Danzinger (Rallyepokalsieger 2004 und Driftchallenge Staatsmeister 2009).

Man fuhr jeweils mit acht Autos je drei Show-Läufe. Dabei zeigten sich die Österreicher überraschend stark und forderten die englischen Spezialisten bis zum Äußersten. Besonders Rosenberger, Aigner und Danzinger glänzten, während Stohl leider immer wieder vom Defektteufel heimgesucht wurde.

Die großen Gewinner waren aber nicht die Vertreter von England und Österreich sondern die Zuschauer, die von der Vorstellung der Stock Car Piloten mehr als nur begeistert waren. Besonders die harten Rad-an Radkämpfe und die vielen Überholmanöver wurden von den zahlreichen Fans begeistert bejubelt.

Stimmen der Aktiven nach der Show:

Manfred Stohl: „Freue mich, dass alle österreichischen Aktiven sofort von Stock Car begeistert waren. Für Rallyefahrer ist es eher ungewohnt, sich auf der Strecke zu duellieren. Ich hoffe, dass der Stock Car Sport in Österreich Anklang findet, wir werden jedenfalls zukünftig unser Bestes dafür geben.“

Andreas Aigner: „Der Kampf Mann gegen Mann ist unheimlich geil. Es ist toll gegen Stock Car Experten zu fahren. Während der Rennen geht es beim Überholen sehr oft nur um wenige Millimeter. Für die Zuschauer ein Traum.“

Kris Rosenberger: „Es ist Speedway auf vier Rädern, sehr spektakulär und ein spaßige Form Motorsport zu betreiben. Schön ist es, dass man ständig fighten kann. Das Publikum profitiert davon.“

Hannes Danzinger: „Schön wäre es einen Scheibenwischer zu haben, nach dem Herrichten der Bahn ist die Strecke etwas feucht und man bekommt den ganzen Dreck auf den Helm und die Brillen. Stock Car ist ein publikumsfreundlicher Motorsport, ich hoffe in der Zukunft auf mehr.“

Der vierfache englische Weltmeister Andrew Palmer: „Ich war sehr überrascht, dass sich die Österreicher auf Anhieb so schnell an die Autos gewöhnt haben. Mit solchen Leistungen wird Stock Car in Österreich sehr bald zu einem Hit werden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Stockcar in Österreich

- special features -

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt