MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallycross-ÖM: Nordring

Rekordteilnehmerfeld

Mit knapp 80 Nennungen ist das Saisonfinale rekordverdächtig besetzt, zudem sind fast alle Titelentscheidungen noch offen, ein Motorsport-Fest wartet.

Mittlerweile sind rekordverdächtige 79 Nennungen aus fünf Nationen beim Veranstalter des letzten Laufes zur Rallycross-Saison 2011 eingelangt. Nicht nur Masse sondern auch Klasse bietet das enorm große Starterfeld.

Die Nennung des frisch gebackenen Autocross-Europameisters kann zweifelsohne als Highlight betrachtet werden. Der Ungar Tamas Karai war bereits im Vorjahr in Fuglau am Start und schaffte den Sprung aufs Podest.

Die Ausgangslage für den letzten Lauf zur österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft 2011 ist an Spannung nicht mehr zu überbieten. Da fast alle Titel sowohl in der ÖM als auch in der FIA Zonenmeisterschaft Zentraleuropa noch nicht fixiert sind, werden am 9. Oktober auf dem Nordring besonders brisante Rennen erwartet. Positionskämpfe auf Biegen und Brechen werden die Rennen im Waldviertel charakterisieren.

Das heißeste Titelduell bahnt sich ausgerechnet in der Königsklasse an. Der momentane Tabellenführer bei den SuperCars Jürgen Weiß (NÖ, Ford Focus) hat in der Staatsmeisterschaftswertung lediglich drei Punke Vorsprung. Sein oberösterreichischer Herausforderer, Alois Höller, der auch einen ca. 500 PS starken allradgetriebenen Ford Focus zum Einsatz bringt, kann mit einem Sieg am Nordring den Titel noch an sich reißen.

Wenn Höller in Fuglau Zweiter werden sollte, dann reicht Weiß der dritte Platz um erstmalig in dieser Kategorie den Titel zu holen. Parallel dazu könnte er auch den Zonenmeistertitel erringen, das Double ist also möglich. Abzuwarten bleibt, inwieweit die starke ausländische Konkurrenz in diesen Zweikampf eingreift, zumal die Tschechen und Ungarn ebenso ihr Finale der diesjährigen Meisterschaft in Fuglau bestreiten.

Mit Sicherheit geht der Titel bei den Super1600 geht der ÖM-Titel an einen ausländischen Fahrer, wobei noch drei Piloten theoretische Chancen haben. Nichtsdestotrotz will auch der Österreicher Markus Köberl (Peugeot 206) eine gute Figur beim Saisonkehraus abgeben und den Einzug ins A-Finale, vielleicht sogar den Sprung aufs Podest schaffen.

In der Division TouringCars bleibt der Titel in Niederösterreich. Josef Strobl (Mazda RX 8) hat im Laufe der Saison einen relativ großen Punktevorsprung erarbeiten können. Jedoch einen Ausfall darf er sich nicht leisten, denn dann wäre sofort Patrick Breiteneder (Honda Civic) zur Stelle. Letzterer will zumindest den Laufsieg in Fuglau feiern um seine theoretischen Titelchancen zu wahren. Für Strobl könnte der 9. Oktober zum Feiertag werden, denn neben dem ÖM-Titel kann er sich auch die Krone in der Zonenmeisterschaft sichern.

Besonders schwierig wird die Qualifikation für ein Finale bei den SuperNationals. Denn da stehen 40 Fahrer, darunter zwei Damen, am Start. Nur die besten 20 ziehen in die begehrten Endläufe ein. Der Topfavorit Roman Castoral (CZ, Opel Astra) muss sicher mit immenser Gegenwehr seines stärksten Herausforderers rechnen.

Der Mühlviertler Klaus Freudenthaler (Seat Ibiza) wird alles daran setzen um das Unmöglich noch möglich zu machen und den Tschechen doch vom Thron zu stürzen. Auf die lautstarke Unterstützung der vielen Fans kann er sicher bauen, die ihn zu Höchstleistungen treiben werden.

Den Zuschauern wird wie in der Vergangenheit wieder ein spannender Renntag im Waldviertel geboten.

Zeitplan

Sonntag, 09.Oktober 2011
ca. 9.00 Uhr Training
10.30 Uhr 1.Vorlauf
12.30 Uhr 2.Vorlauf
14.00 Uhr 3.Vorlauf
ca. 16.00 Uhr Finalläufe

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallycross-ÖM: Nordring

Weitere Artikel:

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Bekommt Gasly Podium zurück?

FIA-Anhörung um Podium von Gasly steht

Die FIA hat bestätigt, dass noch in dieser Woche über die Aufhebung der Strafen verhandelt wird, die Pierre Gasly in Monaco einen Podiumsplatz gekostet haben

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.