MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Glock einer von acht BMW-Piloten

Timo Glock und Marussia haben sich einvernehmlich getrennt – der Deutsche wechselt in die DTM, bei BMW Motorsport ist er kein Unbekannter…

Fotos: DTM

Timo Glock kehrt in die BMW-Familie zurück und geht 2013 für BMW in der DTM an den Start. Damit ist das Fahreraufgebot der Bayern für die neue Saison komplett.

Neben Glock besetzen DTM-Champion Bruno Spengler, Augusto Farfus, Joey Hand, Andy Priaulx, Martin Tomczyk, Dirk Werner und Marco Wittmann die Cockpits der BMW M3 DTM.

"Wir freuen uns sehr, Timo Glock wieder bei BMW Motorsport zu haben", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Im Verlauf seiner Karriere hat Timo mehr als einmal bewiesen, wie wertvoll er mit seinem fahrerischen Können und seiner offenen Art für jedes Team ist. Dass er nun sechs Jahre nach seinem Engagement als Testfahrer für das BMW-Sauber-Team in die BMW-Familie zurückkehrt, macht seine Verpflichtung umso erfreulicher. Ich bin überzeugt, dass sich Timo rasch an die DTM gewöhnen und den Fans viel Freude bereiten wird."

Glock startete seine Rennfahrer-Karriere im Rahmen der Formel-BMW-Nachwuchsförderung. 2000 gewann er den BMW-ADAC-Formel-Juniorcup, ein Jahr später errang er in der Formel-BMW-ADAC-Meisterschaft den Titel.

2004 gab er im Alter von 22 Jahren beim Großen Preis von Kanada sein Formel-1-Debüt. 2005 wechselte Glock in die nordamerikanische ChampCa-Serie. Dort belegte er den achten Platz im Gesamtklassement und wurde als bester Neuling der Saison ausgezeichnet.

Nach seiner Rückkehr nach Europa trat Glock in der GP2-Serie an - und gewann 2007 im zweiten Anlauf den Meistertitel.

Im selben Jahr feierte er nach seinen Lehrjahren in der Formel BMW sein Comeback bei BMW. Neben dem heute dreimaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ging Glock als Testfahrer für das BMW-Sauber-Team auf die Strecke.

Dieses Sprungbrett nutzte er, um sich 2008 einen Stammplatz im Toyota-Team zu sichern. Drei Mal stand er für das japanische Team auf dem Podium, ehe er 2010 zu Virgin, dem heutigen Marussia, wechselte. Insgesamt absolvierte Glock 91 Formel-1-Rennen.

"Es ist sehr aufregend für mich, nach all den Jahren wieder für BMW zu fahren - noch dazu in einer solchen Toprennserie wie der DTM", sagt Glock. "Ich hatte in der Formel 1 eine großartige Zeit, freue mich jetzt aber darauf, mit meinen alten Weggefährten von BMW wieder um Siege zu kämpfen. Das ist der Anspruch, mit dem ich die Herausforderung DTM angehe."

"Natürlich weiß ich, dass ich mich in einigen Bereichen werde umgewöhnen müssen. Nicht jeder ehemalige Formel-1-Pilot hat sich auf Anhieb in der DTM zurechtgefunden. Aber gerade das motiviert mich", meint der 30-jährige Deutsche. "Dass der BMW M3 DTM alles mitbringt, damit wir auch 2013 vorne mitmischen können, steht nach dem beeindruckenden Titelgewinn im vergangenen Jahr außer Frage."

Im Rahmen von Testfahrten in Valencia konnte Glock am Mittwoch und Donnerstag erste Erfahrungen am Steuer des BMW M3 DTM sammeln und wusste auf Anhieb zu überzeugen. In den kommenden Wochen und Monaten wird er sich gemeinsam mit seinen sieben Fahrerkollegen intensiv auf die DTM-Saison 2013 vorbereiten, die am 5. Mai 2013 traditionell in Hockenheim beginnt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: News

Weitere Artikel:

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026