MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Alan Jones – auch mit 66 noch ein „schräger Vogel“

Alkohol zur Entspannung, Bewunderung für Nordkoreas Anführer - Alan Jones, Weltmeister 1980, war stets ein „schräger“ Interviewpartner…

Alan Jones galt schon zu seiner aktiven Zeit als echter Typ der Formel 1. Der Weltmeister von 1980 galt als kompromisslos, nicht immer taktvoll und nie um einen guten Spruch verlegen.

Daran hat sich auch im Alter von 66 Jahren nichts geändert, wie der Australier in einem Interview mit unseren Kollegen von Autosport beweist. Auf die Frage, welche Person er am meisten bewundere und warum, antwortet Jones trocken: "Den Anführer von Nordkorea, wegen seiner politischen Korrektheit, seiner Statur und seinem guten Aussehen."

Auch andere Aussagen des Australiers zeugen von einem geradezu sarkastischen Humor: wie er entspanne? "Ich trinke Alkohol." Wo er am glücklichsten war? "In der Gebärmutter meiner Mutter."

Doch Jones mimt nicht nur den Spaßvogel. So erinnert sich der 66-Jährige an den peinlichsten Moment in seiner Karriere: "Das war vielleicht, als ich während der Aufwärmrunde des Formel-3-Rennens in Thruxton die Schikane verpasst habe und im Graben gelandet bin."

Held seiner Jugend war für Jones Jim Clark: "Er konnte seinen Arsch in alles Mögliche setzen und es konkurrenzfähig machen."

Seine größte Enttäuschung sei gewesen, nicht zwei Mal in Folge die Weltmeisterschaft zu gewinnen, "auch wenn das nicht mein Fehler war." Damit spricht Jones auf die teaminternen Querelen 1981 bei Williams zwischen ihm und Teamkollege Carlos Reutemann an, von denen letztlich Brabham-Fahrer Nelson Piquet profitieren konnte, knapp vor den beiden Williams-Piloten Weltmeister wurde.

Zuletzt enthüllt der "harte Hund" Jones noch eine unerwartet gefühlvolle Seite: "Ich weine oft. Ich bin manchmal recht emotional, vor allem wenn ich einen Film sehe, in dem es Kindern schlecht geht."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Bericht

Verstappen siegt erstmals in Singapur!

Max Verstappen hat zum ersten Mal den Großen Preis von Singapur gewonnen - Charles Leclerc und Kimi Antonelli auf dem Podium

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton