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Motorsport: News

Fabian Lauda: Premiere im Lotus Evora GT4

Wenn am kommenden Wochenende im Rahmen der Tourenwagen-WM (FIA WTCC) am Slovakiaring die Saison der Race Trophy Austria beginnt, feiert ein junges Salzburger Motorsporttalent die Stunde Null seiner Karriere: Fabian Lauda.

Der gerade einmal 19 Jahre alte Racer aus Hof bei Salzburg ist mit dem dreimaligen Formel 1-Champion zwar nur über vier Ecken verwandt, ist aber selbst bereits ein amtierender Weltmeister. Als Sprössling der „Generation Playstation“ trainiert er seit jeher am Simulator Reaktionsvermögen und Konzentrationsfähigkeiten – und krönte sich dabei zum „X1 World Champion 2013“. Mit Walter Lechner jun. fand Fabian schließlich den perfekten Coach. Nach einem halben Jahr intensivster Vorbereitung auf den Rennstrecken Europas ist es nun Zeit für die ersten Rennen im Lotus Evora GT4 von Lechner Racing.

Fabian Laudas bisherige Sportler-Karriere ist gleichermaßen ungewöhnlich wie faszinierend: Anders als die meisten Motorsport-Rookies verzichtete er auf den traditionellen Werdegang im Kartsport, sondern konzentriere sich lieber aufs „virtuelle Gasgeben“. Am Simulator fuhr er viele Jahre lang gegen die besten Gamer der Welt und gilt heute – als amtierender Weltmeister der X1-Serie – als schnellster Online-Rennfahrer der Welt.

Sechs Monate lang testete Fabian Lauda im Rahmen der Lechner Racing School in echte Leben auf diversen Rennstrecken in Europa und sammelte dabei Praxiserfahrung u. a. im Challenge Mini Cooper S sowie in reinrassigen Rennboliden der Formel Ford und Formel Renault. „Außerhalb der Strecke bin ich eher ruhig und zurückhaltend, doch im Rennauto werde ich zum echten Fighter, den man eher bremsen muss“, charakterisiert sich Fabian, der Sebastian Vettel und Hannes Arch als Vorbilder hat, selbst.

Die Lernkurve des 19-Jährigen entwickelte sich dermaßen rasant, dass ihm Walter Lechner jun. für 2013 ein Renncockpit im knapp 400 PS starken Lotus Evora GT4 in der „Race Trophy Austria“ anbot.

Bereits seit Anfang der Woche sind Fabian Lauda und das Lechner Racing Team nun bereits am Slovakiaring und nutzten den offiziellen Testtag am Dienstag dazu, möglichst viele Runden im Renntempo zu drehen. „Ich bin total happy, das Auto ist eine absolute Rakete und insgesamt habe ich 260 Kilometer ohne Probleme abgespult – jetzt bin ich bereit für das erste Rennen“, brennt Fabian auf seine erste Bewährungsprobe. So richtig ernst wird es erstmals am Freitag – da stehen die freien Trainings sowie das Qualifying auf dem Programm. Die beiden Rennen über jeweils 30 Minuten gehen dann am Samstag, dem 27. April ab 16.15 Uhr sowie am Sonntag, dem 28. April ab 16.30 Uhr über die Bühne.

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.