MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Erste Matchbälle für Muller, Honda

Sowohl Yvan Muller in der Fahrer- als auch Honda in der Herstellerwertung können bereits alles klarmachen und sich die WM-Titel sichern.

Schon am viertletzten Wochenende des Jahres könnte die Tourenwagen-WM entschieden werden. In der Fahrerwertung hat Chevrolet-Fahrer Yvan Muller eine Hand fest am WM-Pokal, in der Herstellerwertung steht Honda vor dem großen Triumph. Doch damit bereits in Sonoma die Korken knallen können, müssen spezielle Szenarios eintreten.

Für Muller gestaltet sich die Situation wie folgt: Vergrößert er seinen Vorsprung von derzeit 132 Punkten in den beiden Sprintrennen von Sears Point auf mindestens 166 Zähler, hat er rechnerisch in jedem Fall die Nase vorn. Bei noch 165 zu vergebenden Punkten würde er (zum zweiten Mal nach 2010 vorzeitig) als neuer WM-Titelträger feststehen. Das hängt jedoch stark von den Ergebnissen der Konkurrenz ab.

Muller müsste in den US-Rennen zwar definitiv ordentlich punkten, doch gleichzeitig dürften seine Verfolger wie Michel Nykjær (132 Punkte zurück) und Gabriele Tarquini (156 Punkte zurück) keine allzu guten Resultate einfahren. Angesichts des bisherigen Punkteschnitts der Topfahrer (Muller: 39; Nykjær: 22,5; Tarquini: 20,75) ist damit noch nicht zu rechnen, zwei Wochen später in Suzuka schon eher.

Etwas anders gestaltet sich die Lage in der Herstellerwertung: Dort führt Honda mit 661 Punkten sehr deutlich vor dem einzigen Konkurrenten Lada (398). Aktuell beträgt der Vorsprung 263 Zähler, nach Sonoma werden noch maximal 285 Punkte vergeben. Holt Honda in den USA also mindestens 23 Punkte mehr als Lada, reist die japanische Marke mit einem allerdings nicht allzu schwer erkämpften WM-Titel im Gepäck zu den Heimrennen weiter.

2011 und 2012 hat Chevrolet die Entscheidung in der Herstellerwertung jeweils vorzeitig erzwungen, aber nicht so früh, wie es nun Honda gelingen könnte. Ähnliches gilt für Muller in der Fahrerwertung: Er war 2010 rechnerisch bereits uneinholbar, als die WTCC zum Saisonfinale nach Macao reiste, weil ihm eine nachträgliche Disqualifikation seines damaligen Rivalen Andy Priaulx (BMW) ein Polster einbrachte, das nicht mehr gutzumachen war.

News aus anderen Motorline-Channels:

WTCC: Sears Point

Weitere Artikel:

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

Mercedes-AMG präsentiert Designs

Auer fährt 2026 im "blauen Schuhkarton"

Mercedes-AMG hat die Optik der vier DTM-Boliden von Winward und Landgraf für die DTM-Saison 2026 enthüllt: Aus dem "Pink-Panther" wird ein "blauer Schuhkarton"