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Formel 1: News

Auch Todt gegen eine Kinder-F1

FIA-Präsident Jean Todt hält Max Verstappen für zu jung für die Formel 1: Die Heraufsetzung des Mindestalters sei daher eine "logische Lösung".

Wenn Max Verstappen am 15. März 2015 in Melbourne seinen ersten Grand Prix für Toro Rosso bestreitet, wird der Niederländer mit 17 Jahren, fünf Monaten und 15 Tagen zum jüngsten Fahrer, der in der Geschichte der Formel 1 in einem Rennen startet. Die Verpflichtung des Teenagers, der gerade einmal auf eine Saison im Automobilrennsport zurückblicken kann, war und ist nicht unumstritten. So hält auch Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbands FIA, den Formel-1-Einstieg Verstappens für verführt.

"Persönlich denke ich, dass er zu jung ist", so Todt gegenüber dem italienischen Fernsehsender Rai. Mit dieser Meinung steht Todt innerhalb der FIA offenbar nicht alleine da, denn bei seiner Sitzung in Doha beschloss der Motorsport-Weltrat des Verbandes eine Regeländerung, die bereits als "Lex Verstappen" oder "Anti-Verstappen-Klausel" bezeichnet wird.

Ab 2016 müssen Fahrer, die die zum Start in der Formel 1 notwendige Superlizenz beantragen, mindestens 18 Jahre alt und zudem im Besitz eines Pkw-Führerscheins sein. "Ich denke, das ist die logische Lösung", sagt Todt.

Hätte diese Regelung bereits in diesem Jahr gegolten, dürfte Verstappen noch nicht in der Formel 1 fahren. Und sollte die Änderung nicht eines Tages wieder gekippt werden, wird sein Rekord als jüngster Formel-1-Fahrer für die Ewigkeit sein.

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