MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Eine Million Euro für Verräter

Um die künftige Budget-Obergrenze überprüfen zu können, will Bernie Ecclestone eine Belohnung für Informanten in Höhe von einer Million Euro zahlen.

Eine Million Euro. Das ist die Summe, die Formel-1-Chef Bernie Ecclestone im kommenden Jahr für Informanten ausloben will. Damit will der 83-jährige Brite sicherstellen, dass die zur Saison 2015 eingeführte Budget-Obergrenze von umgerechnet rund 147 Millionen Euro auch wirklich eingehalten wird. Und die "Spitzel" müssen nicht notwendigerweise aus dem Formel-1-Fahrerlager stammen.

"Wir denken darüber nach, jedem Informanten eine Million Euro zu bezahlen, sofern sich dessen Wissen als akkurat herausstellt", wird Ecclestone im britischen Express zitiert. Und Ecclestone plant auch bereits Sanktionen: "Im nächsten Schritt gehen wir auf das betreffende Team zu und drohen damit, ihnen im Folgejahr drei Punkte abzuziehen. Dann schauen wir einmal, ob sie betrügen wollen."

Dass es ab 2015 eine Budget-Obergrenze in der Formel 1 geben wird, steht laut Ecclestone nicht mehr zur Debatte. "Wir haben das verabschiedet. Es wird passieren", meint er. "Alle haben der Summe von 200 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 147 Millionen Euro; Anm. d. Red.) zugestimmt. Noch ist aber ungeklärt, was alles in diesen 200 Millionen US-Dollar enthalten sein wird."
Und genau dies könnte sich als Stolperstein für die neue Regelung erweisen.

Weshalb Ecclestone künftig auf Formel-1-"Spitzel" setzen will, um der Situation Herr zu werden und Regelverstöße aufzudecken. "Denn solange wir nicht alles unter die Budget-Obergrenze setzen, werden die Teams immer einen Weg finden, diese Limitierung zu umgehen", sagt Ecclestone. "Es wird schwierig."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben