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Formel 1: News

Formel-1-Team billig abzugeben

Marussia wird ab sofort von zwei Insolvenzverwaltern betreut. Weitere GP-Starts unwahrscheinlich- Mitarbeiter bisher nicht entlassen.

Wie am 27. Oktober offiziell bekannt wurde, ist Marussia in die Insolvenz eingetreten. Die Firma FRP Advisory LLP (spezialisiert auf Restrukturierung und Sanierung) hat Geoff Rowley und Geoff Carton-Kelly als Insolvenzverwalter für den Rennstall mit fast 200 Mitarbeitern eingesetzt. Ein Einsatz am kommenden Wochenende in Austin ist damit praktisch ausgeschlossen.

Verwalter Rowley schätzt die Situation wie folgt ein: "Auch wenn das Team zuletzt bedeutende Fortschritte in relativ kurzer Zeit gemacht hat, (...) bleibt die Tatsache bestehen, dass die Unterhaltung eines Formel-1-Teams signifikante fortlaufende Investitionen erfordert." Nachdem der existierende Teilhaber die Finanzierung nicht mehr gewährleisten konnte, habe eine Managementgruppe unermüdlich nach einer langfristigen Lösung gesucht, "aber bedauerlicherweise hat man das in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht geschafft."

"Aus diesem Grund gab es keine Alternative, als mit dem Unternehmen in die Insolvenz zu gehen", erklärt Rowley in einem offiziellen Statement. Die Verwalter gehen demnach davon aus, dass es Marussia nicht möglich sein wird, beim Großen Preis der USA an den Start zu gehen. Die Teilnahme an den beiden übrigen Saisonläufen in Brasilien und Abu Dhabi hänge von den Fortschritten im Insolvenzverfahren ab. Die Möglichkeiten seien jedoch "sehr begrenzt".

Nach dem Eintritt in die Insolvenz habe es bislang keinerlei Entlassungen gegeben, alle Gehälter für Oktober seien bezahlt worden, heißt es. Ob die Personallage stabil bleibt, hänge allerdings davon ab, ob Marussia in begrenzter Zeit neue Investoren gewinnen kann. "Wir setzten weiterhin alles daran, interessierte Parteien ins Boot zu holen", versichert Rowley.

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