MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

„Würde da nicht hingehen, wenn ich Angst davor hätte“

Red-Bull-Racing-Aufsteiger Daniil Kvyat lässt sich weder von Sebastian Vettels Erfolgen, noch von Daniel Riccardos Leistung einschüchtern.

Als junger Toro-Rosso-Pilot zu Red Bull Racing aufzusteigen, dort sofort Leistung bringen zu können und gleich in der ersten Saison beim Senior-Team Siege einzufahren geht. Das haben zumindest Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo schon bewiesen. Für Daniil Kvyat wird die Aufgabe in der Formel-1-Saison 2015 jedoch etwas schwieriger. Denn als Nachfolger eines viermaligen Weltmeisters und an der Seite eines bereits dreimaligen Grand-Prix-Siegers bleibt ihm nur ein Ziel: mindestens genauso erfolgreich zu werden.

Kvyat muss dabei nicht nur versuchen Vettels Fußstapfen auszufüllen, sondern sich auch dem direkten Vergleich mit dem Mann stellen, der Vettel nach dessen vier Jahre langen Erfolgswellen schlagen konnte.

"Er hat in diesem Jahr bewiesen, dass er ein Fahrer allerhöchsten Niveaus ist", so der junge Russe gegenüber Autosport über seinen neuen Teamkollegen Ricciardo. "Ich werde bei RBR aber nicht zuschauen, wie er gut abschneidet, sondern mein Bestes tun, um vor ihm und allen anderen zu landen. Ich würde da nicht hingehen, wenn ich Angst davor hätte. Ich weiß, was er drauf hat, aber ich werde mein Bestes geben. Und mein Bestes ist nicht schlecht..."

Der 20-Jährige hat gerade erst seine erste Formel-1-Saison hinter sich, schaffte mit dem schwachen STR9 zwar nur acht Punkte und den Gesamtplatz 15, machte aber immer wieder mit starken Einzelleistungen auf sich aufmerksam. So fuhr er beispielsweise in Monza nach technisch bedingter Strafversetzung vom letzten Startplatz auf den elften Rang, und die letzten Runden dabei sogar mit defekten Bremsen.

Den Vergleich mit seinem Vorgänger scheut er deshalb nicht: "Vettel hatte eine gute Zeit bei Red Bull und konnte vier Titel holen. Er hat einen fantastischen Job dort gemacht. Deshalb bin ich umso aufgeregter, zu einem Team zu gehen, dass schon jetzt so viel Geschichte hat. Die Leute werden von außen immer bestimmte Sachen herauspicken und Vergleiche ziehen, aber ich schaue nur darauf, was mich schneller machen kann. Ich fühle mich absolut bereit. Es ist eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine Möglichkeit."

Und diese will Kvyat ergreifen, um schon von Beginn der neuen Saison an die Spitze anzugreifen. "Ich hatte schon einige Rad-an-Rad-Duelle mit ein paar von ihnen, denn es war für jeden ein durchwachsenes Jahr", so der Russe über seine Top-Kollegen. "Im kommenden Jahr habe ich aber die Möglichkeit, auf einem höheren Level mit ihnen zu kämpfen. Es wird nicht einfach werden, das ist mir bewusst, aber jeder fängt mal irgendwo an."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

Was sich jetzt ändern soll

FIA eröffnet neue F1-Kommandozentrale

Kann künstliche Intelligenz für einheitlichere Entscheidungen in der Formel 1 sorgen? Die FIA setzt auf ein neues Kontrollzentrum mit moderner Technik

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen

Offiziell: F1 in Ruanda

Ruanda-Deal - ohne konkreten Zeitpunkt

Die Rückkehr der Formel 1 nach Afrika ist offiziell beschlossen - Die Königsklasse wird in den kommenden Jahren in Ruanda fahren, sobald es dort eine Strecke gibt