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Macao F3 Grand Prix

Lucas Auer profitiert von Cassidys Fehler

Die Reaktion des Macao-Zweiten nach dem Rennen: Warum Lucas Auer zwei Runden vor Schluss doch noch an Nick Cassidy vorbeikam.

Nach zwei Fahrfehlern, jeweils Verbremser in der Lissabon-Kurve, sah es so aus, als müsste sich Lucas Auer (im Bild oben links neben Sieger Rosenqvist) beim Formel-3-Klassiker in Macao mit dem dritten Platz zufrieden geben. Aber dank eines von der TV-Regie nicht beachteten Fahrfehlers von Nick Cassidy, den er ab der dritten Runde vor sich hatte, wurde er doch noch Zweiter.

"Ich touchierte die Mauer vier Runden vor Schluss. Da hatte ich Glück, aber das nehme ich gern. Von da an hatte ich Schwierigkeiten mit dem Heck", berichtet Cassidy, der Auer in der 13. von 15 Runden vorbeilassen musste. Allzu viel Gegenwehr leistete er dabei nicht: "Ich wollte nichts mehr riskieren."

Bezeichnend, dass das Überholmanöver, das sich über mehrere Kurven zog, ausgerechnet bei Lissabon begann - heute so etwas wie Auers Schicksalskurve. "Nick hat einen Fehler gemacht", schildert der Neffe von Gerhard Berger. "Ich setzte mich neben ihn, aber da konnte er nochmal vorne bleiben. Dann unterlief ihm noch ein Fehler, und da reichte es dann."

Dass er zuerst in der ersten Runde die Führung und dann in der dritten Runde den zweiten Platz abgab, ärgert ihn: "Die Bremsen fühlten sich merkwürdig an", sagt Auer, "aber ich möchte mich nicht beschweren - vielleicht habe ich einfach zu spät gebremst. Ich habe alles riskiert, um das Rennen zu gewinnen, aber jetzt bin ich auch mit dem zweiten Platz zufrieden."

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