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DTM: Lausitzring Mike Rockenfeller, Audi RS5, EuroSpeedway Lausitz, DTM 2014

DTM gastiert am Lausitzring

Kann Audi seine Dominanz nach dem DTM-Saisonauftakt in Hockenheim aufrechterhalten? Gibt es im dritten DTM-Rennen den dritten Sieger?

Und wer entscheidet das vierte Kräftemessen für sich? Diese und viele weitere Fragen werden vom 29. bis 31. Mai auf dem Lausitzring beantwortet. Auf dem Programm stehen am Samstag und am Sonntag jeweils ein Qualifying und Rennen. Für Abwechslung auf der Strecke werden die Motorräder der IDM sowie der Porsche Carrera Cup sorgen. Insgesamt werden den Zuschauern an diesem Wochenende acht Rennen geboten. Partys und Showacts verleihen dem Motorsportevent zusätzliche Würze.

Als Gesamtführender in der DTM-Fahrerwertung wird Edoardo Mortara (30 Punkte) in das Rennwochenende gehen. Ihm im Nacken sitzen seine Audi-Markenkollegen, die beiden Sieger der Auftaktrennen in Hockenheim: Jamie Green und Mattias Ekström (beide 25 Punkte). Während Green im trockenen Samstagsrennen einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfuhr, brillierte Ekström im Regen. Stimmt die Wettervorhersage für das Wochenende, können die Regenreifen in der Lausitz in ihren Transportkisten bleiben. Das könnte besonders Vorjahressieger Pascal Wehrlein in die Karten spielen.

"Der Auftakt hat gezeigt, dass wir ein schnelles Auto haben, besonders im Trockenen", sagt der Mercedes-Fahrer. "Es macht riesig Spaß in einem Auto zu sitzen, in dem man um das Podium mitfahren kann." Wehrlein ist dem Audi-Führungstrio auf den Fersen, landete in Hockenheim am Samstag auf dem zweiten Rang und hat bereits 22 Zähler in der Fahrerwertung gesammelt. Daher fahren der 20jährige und seine Markenkollegen optimistisch an den Lausitzring, der als Mercedes-Strecke gilt: Knapp 80 Prozent aller dortigen DTM-Rennen gingen an diese Marke.

"Für uns wird es deutlich schwerer als in Hockenheim", glaubt Audi-Pilot Nico Müller (8 Punkte). Der frischgebackene Sieger des 24h-Rennens auf dem Nürburgring hat sich von den Feierlichkeiten gut erholt und möchte seine momentanen zehnten Rang in der Fahrerwertung verbessern; gleichzeitig schränkt er ein: "Wir bekommen zusätzliche Performancegewichte. Zudem liegt uns die Streckencharakteristik nicht so gut. Aber, mal schauen, was möglich ist."

Ähnlich verhalten blicken die BMW-Piloten aufs Wochenende. Sie haben in Hockenheim einen äußerst durchwachsenen Saisonauftakt erlebt. Timo Glock: "Ich freue mich, dass es nach einer dreiwöchigen Pause endlich wieder losgeht. Wir hoffen natürlich, dass uns der Lausitzring etwas besser als in der Vergangenheit liegt und wir zu alter Stärke zurückfinden." Als beste BMW-Piloten liegen Martin Tomczyk und Marco Wittmann mit zwölf Punkten auf den Plätzen acht und neun. Letzterer krönte sich im Vorjahr in der Lausitz zum Champion, kann die Rückkehr aber nicht nur deshalb kaum erwarten. "Die Strecke bietet von allem etwas – enge Kurven, schnelle Passagen und lange Geraden“, sagt Wittmann.

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