MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Analyse

Kein neuer Manor-Teamchef in Sicht

Das Nachzüglerteam ist nach der Absage von Alex Wurz mit mehreren Kandidaten im Gespräch, hat jedoch noch keine Angebote unterbreitet.

Wer ab dem kommenden Jahr den Teamchefposten beim Hinterbänkler Manor übernimmt, ist knapp zwei Wochen vor dem Saisonende noch völlig offen. Wie Geldgeber Stephen Fitzpatrick im Gespräch mit Autosport erklärt, hat er die Stelle bisher noch niemandem angeboten. Interesse gab es an Ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz, der dem nordirischen Selfmademan aber eine Absage erteilt hat. "Wir haben mit vielen Leuten über eine Führungsrolle im Team gesprochen", sagt Fitzpatrick.

Termine mit Wurz bestätigt er, wie es auch der Österreicher am vergangenen Wochenende schon selbst getan hatte. "Ich habe Alex mehrmals getroffen", stellt Fitzpatrick klar. Woran eine Übereinkunft letztlich gescheitert ist, ist derzeit nicht bekannt. Wurz, der soeben das Ende seiner aktiven Motorsportkarriere bekanntgegeben hat, sitzt jedoch als Vorsitzender der Fahrergewerkschaft GPDA fest im Sattel.

Am Rande des Grand Prix von Brasilien wurde die Verpflichtung Dave Ryans als Rennleiter verkündet. Manor benötigt weiteres Führungspersonal, nachdem Sportdirektor Graeme Lowdon und Teamchef John Booth – offenbar aus freien Stücken – ihren Rückzug zum Saisonende angekündigt haben. Die langjährigen Verantwortlichen des Teams sollen sich mit Fitzpatrick überworfen haben, weil er zunehmend Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg gefällt habe und Vertrauen verloren gegangen sei.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Analyse

Weitere Artikel:

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern