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Formel 1: News

Pull ans push

Ferrari will auch im vierten Jahr in Folge auf seine Zugstreben-Aufhängung setzen, obwohl Kimi Räikkönen mit dieser Lösung angeblich nicht glücklich ist.

Bereits seit der Saison 2012 setzt Ferrari bei seinen Boliden an der Vorderachse regelmäßig auf die etwas umstrittene Zugstreben-Aufhängung. Laut Informationen der italienischen Autosprint wird sich das auch in der Formel-1-Saison 2015 nicht ändern. Demnach wird die Scuderia auch in diesem Jahr auf das sogenannte Pullrod-Modell setzen, obwohl Kimi Räikkönen in der Vergangenheit nicht glücklich über diese Lösung gewesen sein soll.

Im Vergleich zu einer Schubstangen-Aufhängung (Pushrod) ist die Lösung mit Zugstreben in der Formel 1 eher unkonventionell weniger empfänglich für Setup-Änderungen. Das machte Räikkönen, der im Hinblick auf die Front des Autos extrem sensibel ist, 2014 zu schaffen. Bevor Ferrari 2012 auf das Pushrod-Modell setzte, war Minardi 2001 das bis dahin letzte Team gewesen, das auf diese Variante gesetzt hatte.

Es bleibt abzuwarten, wie Räikkönens neuer Teamkollege Sebastian Vettel mit dem neuen Ferrari samt Zugstreben-Aufhängung zurechtkommen wird. Der Fahrstil des viermaligen Weltmeisters ist dem des Finnen deutlich ähnlicher als der von Fernando Alonso, der sich 2015 bekanntlich in Richtung McLaren verabschiedet. Der Spanier, der auch in seiner ersten Formel-1-Saison bei Minardi bereits mit Pullrod-Aufhängung unterwegs war, galt als Freund dieser Lösung.

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